Russlands Rückerendungen im Grenzgebiet: Machtverschiebungen in Kursk
Die russischen Streitkräfte vermelden Erfolge im Grenzgebiet Kursk, nachdem sie laut eigenen Angaben drei von ukrainischen Truppen besetzte Dörfer zurückerobern konnten. Bei diesen Ortschaften handle es sich um Kossiza, Malaja Loknja und Tscherkasskoje Poretschnoje, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte.
Zusätzlich seien drei ukrainische Gegenangriffe erfolgreich abgewehrt worden. Am vergangenen Wochenende intensivierten die russischen Truppen ihre Offensiven in der Grenzregion zur Ukraine, was zu Bodenverlusten auf ukrainischer Seite führte.
Beobachter bemerken, dass die verbleibenden ukrainischen Truppen durch unaufhörlichen russischen Beschuss und Drohnenangriffe in ihrer Logistik stark eingeschränkt sind. Analysten prognostizieren den baldigen totalen Verlust der Gebiete, die die ukrainische Armee im August des vergangenen Jahres überraschend erobern konnte.
Nach Angaben ukrainischer Militärbeobachter sind von den ursprünglich etwa 1.200 Quadratkilometern nun weniger als 300 Quadratkilometer unter der Kontrolle Kiews. Die Ukraine setzt ihren Widerstand gegen die russische Invasion, die bereits seit über drei Jahren andauert, dennoch unbeirrt fort.

