Russlands Offensive angeblich in Vorbereitung: Die Kritik von Selenskyj und Trump
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erhebt schwere Vorwürfe gegen Russland und wirft dem Kreml vor, eine neue Offensive gegen die Ukraine zu planen. Laut Selenskyj gibt es keinerlei Indikationen dafür, dass Kremlchef Wladimir Putin und sein Umfeld eine Beendigung des Konflikts oder gar eine ernsthafte diplomatische Lösung in Erwägung ziehen. Stattdessen häufen sich die Anzeichen für bevorstehende Angriffsoffensiven, wie der ukrainische Präsident in einer jüngst gehaltenen Videoansprache mitteilte.
Diese Entwicklung zeigt, so Selenskyj, die Missachtung der russischen Führung gegenüber all jenen, die sich um Frieden bemühen. Hier spielte er offensichtlich auf den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump an, der sich während seiner Amtszeit als Friedensvermittler präsentierte und sich deutlich von der Ukraine unterstützenden Politik seines Amtsvorgängers Joe Biden abgrenzte.
In einem weiteren Punkt kritisierte Selenskyj die jüngsten russischen Angriffe auf ukrainische Städte, die mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und über 900 Drohnen ausgeführt wurden, als militärisch sinnlos und einzig auf Zerstörung ausgerichtet. Auch von Trump gab es zuletzt scharfe Kritik an diesen Aktionen. Er beschuldigte Putin, den Verstand verloren zu haben, und drohte seinerseits mit neuen Sanktionen gegen Russland, um den Druck weiter zu erhöhen.

