Russland präsentiert vermeintliche Beweise ukrainischer Drohnenangriffe auf Putin-Residenz
Im Zuge eines brisanten Vorfalls hat Russland kürzlich enthüllte Navigationsdaten einer ukrainischen Drohne präsentiert, die einen geplanten Angriff auf eine Residenz von Präsident Wladimir Putin beweisen sollen. Diese Materialien, einschließlich entschlüsselter Routing-Informationen und eines Drohnenbauteils, wurden an einen Repräsentanten der US-Botschaft in Moskau übergeben, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte.
Ein veröffentlichtes Video zeigt den selten öffentlich auftretenden GRU-Chef Igor Kostjukow, der die Datenanalyse der Drohne erläutert. Angeblich sollte dieser Angriff am 29. Dezember 2025 in der Region Nowgorod erfolgen. Russland sieht hierin einen entscheidenden Beleg, während die Ukraine die Vorwürfe vehement bestreitet und von einer taktischen Täuschung Moskaus spricht, um Angriffe gegen Kiew zu legitimieren.
Präsident Putin hatte selbst das Thema in einem Gespräch mit US-Präsident Donald Trump zur Sprache gebracht. Im Kontext einer härteren russischen Haltung innerhalb der Friedensverhandlungen zeigt sich Moskau alarmiert über die Berichte, wonach die CIA keinen Angriff auf die Residenz bestätigt. Trump, dessen Reaktion auf die Enthüllungen dem Kreml offensichtlich zusagte, steht dabei im Zentrum diplomatischer Spannungen zwischen den USA und Russland. Dies obwohl der Vorfall weiterhin Gegenstand kontroverser Meinungen bleibt.
Unterdessen gehen die Auseinandersetzungen im ukrainisch-russischen Krieg in das vierte Jahr. Die Ukraine setzt weiterhin westliche Unterstützung im Kampf gegen den russischen Invasor ein. Der Vorfall um die Drohnenangriffe wirft ein Schlaglicht auf die angespannten diplomatischen Beziehungen und die gegenseitigen Anschuldigungen zwischen den involvierten Parteien.

