Russische Drohnenangriffe beschädigen ukrainisches Heizkraftwerk
Ein erneuter Angriff auf die zivile Infrastruktur in der Ukraine: Ein Heizkraftwerk nahe Kiew wurde laut ukrainischen Behörden durch russische Drohnenangriffe beschädigt. Das Energieministerium berichtete, dass gezielte Angriffe auf zivile Einrichtungen stattfanden. Der genaue Ort des betroffenen Kraftwerks wurde zwar nicht offiziell benannt, jedoch deuten ukrainische Telegramkanäle darauf hin, dass es sich um das Kraftwerk Trypillja südlich der Hauptstadt handelt, das in der Vergangenheit mehrfach beschädigt wurde.
Trotz des Angriffs konnte jedoch eine reibungslose Stromverteilung aufrechterhalten werden und Abschaltungen im Stromnetz seien nicht erforderlich, so das Ministerium.
Im Osten der Ukraine kam es zu tragischen Verlusten: Zwei Menschen wurden bei Drohnenangriffen in einem Dorf nahe Kramatorsk getötet, wie die dortige Staatsanwaltschaft informierte. Die ukrainische Luftwaffe identifizierte insgesamt 142 russische Drohnen, von denen sie 112 zerstören konnte. Der Angriff fiel diesmal weniger massiv aus als am Wochenende zuvor, als eine Rekordzahl von über 800 Drohnen zum Einsatz kam; ein weiteres Beispiel für die fortgesetzte militärische Auseinandersetzung, die nun seit über dreieinhalb Jahren andauert. Besonders auffällig ist, dass Moskau seine Angriffe auf die Energieversorgung jeweils vor den Wintermonaten intensiviert.

