Rückenwind für GFT Technologies dank Partnerschaft mit Neura Robotics
Die Aktien von GFT Technologies erlebten einen deutlichen Anstieg am Montag, als sie im SDax um 4,2 Prozent auf 23,60 Euro zulegten. Dieses Plus katapultierte sie unter die Top-Performer des Nebenwerte-Index, dicht hinter KWS Saat.
Der Kurssprung der GFT-Papiere, der sie zeitweise auf 24,20 Euro hob, ist als dynamischer Ausbruchsversuch aus einem vorangegangenen Korrekturtrend zu werten. Zuvor hatten die Aktien nach einem Erholungsversuch und Erreichen eines Zwischenhochs im Mai bei 27 Euro zuletzt wieder bis auf 21,40 Euro nachgegeben, was auch auf enttäuschende Quartalszahlen zurückzuführen war.
Diese wiesen auf einen Gewinnrückgang im ersten Quartal 2025 hin, obwohl die Umsätze gestiegen waren. Nichtsdestotrotz hielt das Unternehmen an seinen Jahreszielen fest.
Am Morgen verkündete GFT eine neue strategische Kooperation mit dem Roboter-Hersteller Neura Robotics. Im Rahmen dieser Partnerschaft will GFT bei der Entwicklung von Software für physische Künstliche Intelligenz mitwirken und sieht hierin großes Potenzial im wachsenden Markt der Robotik.
Neura Robotics ist bekannt für die Entwicklung intelligenter Maschinen, die in der Lage sind, in der realen Welt zu lernen, sich anzupassen und autonom zu handeln. Bereits vor zwei Wochen hatte Warburg-Analyst Andreas Wolf auf den Schwerpunkt Künstliche Intelligenz bei GFT hingewiesen.
Er betonte, dass KI-Initiativen des Unternehmens die Integration eines Roboterunternehmens umfassen sollen.

