Rolls-Royce trotzt den US-Zöllen: Optimismus für das Jahresergebnis
Der britische Triebwerkshersteller Rolls-Royce zeigt sich unbeeindruckt von den jüngst verhängten US-Zöllen und hält unbeirrt an seinen Jahresprognosen fest. Das Unternehmen, ein Konkurrent der deutschen MTU, vermeldete einen überzeugenden Jahresauftakt und sieht sich weiterhin auf Wachstumskurs.
Konzernchef Tufan Erginbilgic betonte vor der Hauptversammlung, dass man die Effekte der Zölle durch gezielte Maßnahmen abfedern könne. Dies spiegelt sich auch am Aktienmarkt wider, wo die Rolls-Royce-Aktie an der Londoner Börse innerhalb der FTSE-100-Spitzengruppe einen Anstieg von etwa drei Prozent verzeichnen konnte.
Das Unternehmen, das bedeutende Flugzeughersteller wie Airbus und Boeing mit Triebwerken ausrüstet, strebt nach wie vor einen Anstieg des bereinigten operativen Gewinns auf 2,7 bis 2,9 Milliarden Pfund im laufenden Jahr an. Dies entspricht bis zu 3,4 Milliarden Euro.
Trotz der schweren Belastungen während der Corona-Krise, die insbesondere die Segmente für Antriebe von großen Langstreckenflugzeugen betrafen, zeigt sich Rolls-Royce zuversichtlich in der Erholung dieses Marktes.

