Ripple-CEO möchte SWIFT-Kunden gewinnen – Zentralbanken machen mit

10. Juli 2025, 17:15 Uhr · Quelle: BTCStar
Ripple-CEO Brad Garlinghouse kündigt an, SWIFTs Kundenbasis übernehmen zu wollen. Gleichzeitig zeigen Zentralbanken Interesse an Ripples blockchainbasierter Zahlungsinfrastruktur.

Ripples Ambitionen im Bereich der globalen Zahlungsabwicklung haben sich verstärkt und werden direkter, da CEO Brad Garlinghouse auf dem APEX 2025 offen erklärte, dass das Unternehmen darauf abzielt, die Kundenbasis von SWIFT zu übernehmen. Diese Aussage folgt auf Ripples langfristige Strategie, die globale Bankeninfrastruktur von Altsystemen auf das Blockchain-basierte XRP-Ledger zu verlagern. Unterdessen nehmen Zentralbanken vermehrt Notiz davon, da kürzlich veröffentlichte Berichte zeigen, dass die Kapazität von Ripples Netzwerk derzeit in Experimenten neben SWIFTs Systemen untersucht wird.

Garlinghouse zielt auf SWIFTs Marktanteil

Auf dem APEX-Gipfel erklärte Ripple-CEO Brad Garlinghouse, dass Ripples Ziel nicht nur darin besteht, mit SWIFT zu konkurrieren, sondern dessen Rolle bei der weltweiten Geldbewegung zu übernehmen. Laut Garlinghouse, obwohl SWIFT im Messaging-Bereich sehr dominant ist, ist die Liquidität, die Banken bieten können, das Wichtigste. "I think less about the messaging and more about liquidity," sagte er. Ripple zielt auf diese tiefere Infrastruktur bei Banken ab, die die tatsächliche Bewegung von Werten betrifft. Garlinghouse erklärte, dass Ripple plant, innerhalb von fünf Jahren bis zu 14% des aktuellen grenzüberschreitenden Volumens von SWIFT zu erfassen. Das ist eine kühne Zahl, insbesondere angesichts der Größenordnung, in der SWIFT derzeit operiert. Jüngste Schätzungen zeigen, dass SWIFT täglich mehr als 45 Millionen Finanznachrichten abwickelt und Transfers von rund $5 Billionen bearbeitet. Selbst ein Marktanteil von 14% würde Hunderte von Milliarden Dollar an Wert repräsentieren, der durch Ripples Ökosystem fließt, was wiederum eine erhebliche Nachfrage nach XRP schaffen würde.

Zentralbanken steigen ein

Garlinghouses Kommentare kommen zu einer Zeit, in der der institutionelle Schwung offenbar zugunsten von Ripple kippt. Interessanterweise beschränkt sich Ripples globaler Vorstoß nicht nur auf Partnerschaften im privaten Sektor. Ein Krypto-Enthusiast auf der sozialen Medienplattform X, bekannt als Finance Bull, hat kürzlich auf das wachsende Interesse der Zentralbanken an blockchainbasierter Zahlungsinfrastruktur aufmerksam gemacht. Nicht überraschend ist Ripples Technologie der Schlüsselfokus für dieses zunehmende Interesse.

Ripples xCurrent-Lösung, die auf dem Interledger Protocol (ILP) aufgebaut ist, wurde kürzlich neben dem SWIFT gpi-System im Rahmen von Project Stella untersucht. Project Stella ist eine gemeinsame Forschungsinitiative der Europäischen Zentralbank und der Bank of Japan.

Grundsätzlich bedeutet dies, dass Zentralbanken beginnen, Ripple’s Technologie zu hinterfragen, was viel über die Aussicht des Ökosystems in den kommenden Jahren aussagt. Die Tatsache, dass zwei der einflussreichsten Zentralbanken der Welt Ripples Infrastruktur neben SWIFT geprüft haben, ist ein Signal, dass die Nützlichkeit von XRP nun im Kern der globalen geldpolitischen Diskussionen bewertet wird.

Diese Entwicklungen stimmen eng mit dem überein, was viele engagierte XRP-Unterstützer schon lange glauben. In der Community gab es immer wieder Prognosen, dass der XRP-Preis weit über das aktuelle Allzeithoch von $3,40 hinausgehen soll. Manche technische Analysen haben zweistellige Preise für XRP vorhergesagt. Andere Prognosen für den XRP-Preis gehen sogar bis $1.000.

Finanzen / Crypto / XRP / SWIFT / Zentralbanken
10.07.2025 · 17:15 Uhr
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