RIDE 6 läuft mit 4K/90 FPS auf PS5 Pro während Xbox Series S mit 2K/60 FPS auskommen muss
Developer Milestone hat die technischen Spezifikationen für RIDE 6 enthüllt, und die Unterschiede zwischen den Plattformen sind beträchtlich. Die PS5 Pro dominiert mit 4K-Auflösung bei beeindruckenden 90 Frames pro Sekunde, während PS5 und Xbox Series X solide 4K/60 FPS liefern. Die Xbox Series S muss sich mit 2K/60 FPS begnügen, was die Hardware-Kluft zwischen Microsofts Budget-Konsole und den Flaggschiffen deutlich macht. Besonders interessant: Milestone verzichtet auf Sonys PSSR-Technologie und setzt stattdessen auf Unreal Engine 5s Temporal Super Resolution. Eine Switch 2-Version ist nicht geplant, da sich das Studio „vollständig auf PS, Xbox und PC-Versionen konzentriert“. Das Motorrad-Rennspiel erscheint am 12. Februar 2026 mit über 340 Bikes und dem neuen RIDE Fest Karrieremodus.
PS5 Pro nutzt TSR statt PSSR für 90 FPS
Die technische Entscheidung hinter den PS5 Pro-Performance ist aufschlussreich: Milestone erreicht die 90 FPS bei 4K-Auflösung ohne Sonys hauseigene PlayStation Spectral Super Resolution (PSSR) zu verwenden. Stattdessen verlässt sich das Studio auf die Temporal Super Resolution (TSR), die direkt in Unreal Engine 5 integriert ist. Diese Wahl könnte mehrere Gründe haben: TSR ist ein ausgereiftes, plattformübergreifendes Feature, das Milestone bereits bei anderen Projekten eingesetzt haben könnte, während PSSR eine relativ neue Technologie ist, die spezifische Optimierung erfordert. Die 90 FPS auf PS5 Pro sind dennoch bemerkenswert – ein 50-prozentiger Framerate-Boost gegenüber den Standard-60 FPS auf PS5 und Xbox Series X, ohne visuelle Kompromisse. Milestone betont, dass die zusätzliche Power der Pro-Hardware „uns die Möglichkeit gegeben hat, eine bessere Framerate auf dieser Plattform zu erreichen, ohne die visuelle Qualität zu kompromittieren“. Die Xbox Series S mit ihren 2K/60 FPS bleibt zwar hinter den anderen Konsolen zurück, liefert aber immerhin smooth 60 FPS für kompetitives Racing.
RIDE Fest ersetzt traditionelles Karriereformat
Das neue RIDE Fest-Karrieresystem markiert eine radikale Abkehr von der traditionellen Championship-Struktur früherer RIDE-Titel. Statt linearer Progressions durch vordefinierte Rennserien können Spieler nun frei wählen, welche Events sie angehen möchten – von einzelnen Rennen über Championships bis zu Endurance-Challenges. Diese Events sind in thematischen Bereichen organisiert, basierend auf Bike-Herstellern, Kategorien, Streckentypen und Wetterbedingungen. Das Herzstück bildet der Paddock als zentrale Hub-Area, von der aus alle Aktivitäten starten. Hier können Spieler nicht nur Rennen auswählen, sondern auch mit anderen Bikern abhängen, ihre Maschinen customizen und Rennanzüge personalisieren. Ein besonderes Highlight sind die zehn echten Motorrad-Legenden, die als Kapitel-Endbosse fungieren. Jede Legende präsentiert unique Challenges: Guy Martin fokussiert sich beispielsweise auf Road Races, vermutlich mit seiner Isle-of-Man-TT-Expertise. Diese Boss-Struktur bringt RPG-Elemente ins traditionelle Racing-Genre.
Über 340 Motorräder in sieben Kategorien mit Off-Road-Strecken
Das Launch-Roster umfasst über 340 Motorräder von 21 Herstellern, aufgeteilt in sieben distinkte Kategorien. Die neuen Maxi Enduro- und Bagger-Kategorien erweitern das Spektrum über traditionelle Sport-Bikes hinaus. Jede Kategorie erhält dedizierte Event-Types, die die spezifischen Charakteristiken dieser Bikes hervorheben – Bagger mit ihrem schweren Handling und Cruising-Style versus die agilen Enduro-Maschinen. Die 45 verschiedenen Track-Layouts spannen sich über weltweite Locations, von fiktionalen Strecken bis zu ikonischen Weltklasse-Circuits wie Mugello, Assen oder Laguna Seca. Eine signifikante Neuerung sind Off-Road-Rennen, wo Spieler sich komplett neuen Streckenbedingungen anpassen müssen: Kies und Dirt erfordern fundamental andere Fahrtechniken als Asphalt, mit rutschigeren Oberflächen, weniger Grip und höherem Risiko für Stürze bei aggressivem Cornering. Dank Unreal Engine 5 verspricht Milestone lebensechte Bike-Darstellungen mit upgraded Visuals und neuen, authentischen Motorgeräuschen.
Keine Switch 2-Version geplant trotz Februar-Launch-Fenster
Trotz des zeitlichen Zusammentreffens – RIDE 6 erscheint am 12. Februar 2026, potenziell nur Wochen nach einem möglichen Switch 2-Launch – hat Milestone explizit bestätigt, dass keine Nintendo-Version in Arbeit ist. Das Studio ist „vollständig auf die Entwicklung von PS-, Xbox- und PC-Versionen fokussiert“, was mehrere Gründe haben könnte: Die technischen Anforderungen von Unreal Engine 5 mit seinen fortgeschrittenen Lighting-, Reflections- und Physics-Systemen könnten selbst für eine Next-Gen-Nintendo-Hardware zu anspruchsvoll sein. Milestone priorisiert offenbar visuelle Fidelity und Performance über maximale Plattform-Reichweite, was angesichts der 4K/90 FPS auf PS5 Pro nachvollziehbar ist. Early Access startet bereits am 9. Februar für Vorbesteller, drei Tage vor dem offiziellen Launch. Die PC-Version erscheint parallel über Steam und Epic Games Store, vermutlich mit höheren Framerate-Caps und erweiterten Grafik-Optionen für High-End-Rigs.


