Richtungswechsel bei Gea Group: Anleger trotzen optimistischen Aussichten
Die Aktien des Anlagenbauers Gea Group mussten am Dienstag einen Teil ihrer Gewinne abgeben, die sie am Vortag im späten Handel verzeichnet hatten. Trotz positiv aufgenommener Unternehmensdaten, die den Aktienkurs noch am Montag auf ein Hoch seit Ende Oktober getrieben hatten, schloss das Papier am Dienstag 1,7 Prozent schwächer bei 61,55 Euro und belegte damit den letzten Platz im Dax.
Maßgeblich für die abrupte Kehrtwende war eine Einschätzung von JPMorgan-Analyst Akash Gupta. Während der Auftragseingang die Markterwartungen übertraf, entsprach das operative Ergebnis (Ebitda) diesen weitgehend. Der Gewinn je Aktie hingegen fiel darunter, was die Anlegerstimmung trübte. Angesichts dieser Differenzen hielt Gupta an seiner 'Underweight'-Einstufung fest und behielt ein Kursziel von 57,60 Euro bei. Die Prognosen für 2026 bleiben daher vorerst unverändert.

