Resident Evil? Nein danke! – RE2-Macher möchte lieber Dino Crisis zurückbringen
In einem neuen Interview mit MinnMax stellte sich Kamiya dem Format „69 Questions for Hideki Kamiya“. Als er gefragt wurde, ob er sich vorstellen könne, an einem neuen Resident Evil-Teil zu arbeiten, antwortete er trocken: „Nah.“
Dino Crisis statt Resident Evil-Zombies
Zwar war Kamiya Regisseur von Resident Evil 2, doch er beschreibt es als sein schwierigstes Projekt überhaupt. Dass er sich nicht erneut dieser Herausforderung stellen möchte, überrascht daher nicht. Was ihn stattdessen reizt? Dino Crisis.
Obwohl Kamiya nie direkt an der Dino-Horror-Reihe gearbeitet hat, erklärte er:
„Ich würde das wirklich gerne mal ausprobieren.“
Die Dino-Crisis-Reihe liegt seit über 20 Jahren auf Eis. Trotz lauter Fan-Rufe hat Capcom bis heute keinen Reboot, kein Remaster – nicht einmal einen Port veröffentlicht. Stattdessen bekamen Spieler mit Exoprimal ein Live-Service-Game mit Dinosauriern, das eher mäßig ankam.

Dino Crisis erschien 1999 unter der Leitung von Shinji Mikami, dem geistigen Vater der Resident Evil-Serie. – Bild: Capcom
Neben Dino Crisis hätte Kamiya auch noch große Pläne für Viewtiful Joe. Die Action-Plattformer zählen zu seinen absoluten Herzensprojekten, und er hat bereits eine konkrete Idee für ein mögliches Finale:
„Ich habe die Idee schon im Kopf. Mal sehen, ob ich sie jemals umsetzen kann.“
Derzeit arbeitet Kamiya an einem geheimen Nachfolger zu Okami, das ebenfalls unter Capcom entstanden ist. Trotz seines damaligen Weggangs scheint sich das Verhältnis zum Publisher wieder zu bessern – was Dino-Crisis-Fans durchaus hoffen lässt. Angeblich war vor 2020 ein Remake in Entwicklung, dass aber von Capcom abgebrochen wurde.

