Rekordjagd und Lethargie prägen europäische Börsenlandschaft
Europas Aktienmärkte präsentieren sich am Mittwoch mit einem gemischten Bild: Während der britische FTSE 100 ein neues Rekordhoch markierte, verharrten die meisten anderen Leitindizes in der Seitwärtsbewegung. Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege beim Broker Robomarkets, kommentierte diesen Zustand als Zeichen allgemeiner Lethargie. Diese resultiere aus der Ungewissheit, die nach den Gesprächen über den Ukraine-Friedensprozess im Weißen Haus herrsche, sowie vor dem mit Spannung erwarteten Notenbanker-Treffen in Jackson Hole, das am Donnerstag beginnt.
Der EuroStoxx 50, der sich weiterhin nahe seines Hochs von Ende März bewegt, gab leicht um 0,20 Prozent auf 5.472,32 Punkte nach. Beachtlicherweise war es ihm vergangenen März gelungen, sein Rekordhoch aus dem Jahr 2000 zu überschreiten. Jenseits der Eurozone zeigte der Schweizer SMI einen moderaten Anstieg um 0,52 Prozent und erreichte 12.276,26 Punkte. Auch der Londoner FTSE 100 setzte seine beeindruckende Entwicklung fort und legte um 1,08 Prozent zu, womit er kurzzeitig die Marke von 9.300 Punkten durchbrach.

