Raum für Raketen: Trump plant Verlegung des Space Command nach Alabama
In einem überraschenden Zug könnte der langwierige Streit um den künftigen Standort des US-Weltraumkommandos ein Ende finden. Der ehemalige US-Präsident Donald Trump verfolgt das Ziel, den Hauptsitz der US-Streitkräfte für Weltraumeinsätze nach Alabama zu verlegen.
Dieser Schritt soll die Diskussion abschließen, die unter Präsident Joe Biden begann. Biden etablierte zuvor die Peterson Space Force-Basis in Colorado als vorläufigen Standort, einem Staat, der wie er selbst von den Demokraten regiert wird.
Bereits während seiner ersten Amtszeit setzte sich Trump für das Redstone Arsenal in Huntsville ein, eine Region im republikanisch regierten Alabama, das nun unter dem Spitznamen 'Rocket City' bekannt werden soll. Trump verspricht der Region beeindruckende 30.000 neue Arbeitsplätze, während die aktuelle Basis in Colorado rund 1.700 Angestellte zählt. Details zu diesem deutlichen Unterschied blieb Trump schuldig.
Das Space Command, das elfte Führungskommando der US-Streitkräfte, übernimmt zentrale Aufgaben wie die Überwachung des Weltalls mittels Satelliten und die Unterstützung anderer militärischer Abteilungen wie der Air Force and Navy. Außerdem sorgt es für frühzeitige Warnungen vor Raketenangriffen. Seine Gründung wurde Ende 2018 von Trump verkündet, wobei er einige Aufgaben aus anderen Militärabteilungen bündelte.

