Putin und Selenskyj: Weg für historisches Treffen geebnet?
Der russische Präsident Wladimir Putin hat einem direkten Treffen mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj zugestimmt, wie das Weiße Haus bestätigte. Die Sprecherin der US-Regierung, Karoline Leavitt, enthüllte in Washington nach hartnäckigem Nachfragen von Journalisten die Bereitschaft Putins, sich in den kommenden Wochen mit Selenskyj zu treffen.
Zuvor hatte sie entsprechende Fragen mehrfach unverbindlich beantwortet und wollte sich zunächst nicht zu möglichen Treffpunkten äußern. Leavitt unterstrich jedoch, dass US-Präsident Donald Trump in persönlichem Kontakt mit Putin stehe, da er erst am Montag einige Details direkt mit ihm telefonisch besprochen habe.
Trotz mehrfacher Nachfrage blieb Leavitt zunächst vage und betonte lediglich, dass die US-Regierung gemeinsam mit Russland und der Ukraine daran arbeite, das bilaterale Treffen zu organisieren. Während in Moskau eher verhaltene Reaktionen zu vernehmen waren, signalisierte Außenminister Sergej Lawrow im staatlichen Fernsehen seine grundsätzliche Offenheit für Gespräche.
Doch betonte er dabei die Notwendigkeit einer gründlichen Vorbereitung von Gesprächen auf höchster Ebene. Russland verwies in der Vergangenheit auf die Notwendigkeit, zuerst die Details von Delegationen auf niedrigerer Ebene aushandeln zu lassen, als Antwort auf Selenskyjs Interesse an einem schnellen Gipfel.

