Protest gegen geplante Erweiterung des Tesla-Werks in Grünheide
Am vergangenen Samstag fand in Grünheide eine Protestaktion gegen die geplante Erweiterung des Tesla-Werks statt. Das Protestbündnis, das sich selbst 'Tesla den Hahn abdrehen' nennt, richtete sich dabei vor allem gegen die geplante Ausweitung des Werkes, da Teile des Geländes in einem Wasserschutzgebiet liegen.
Etwa 250 Menschen aus Brandenburg und Berlin beteiligten sich an der Aktion, die am Bahnhof Fangschleuse stattfand. Als Symbol für den Schutz des Wassers wurde ein blaues Band verwendet. Unter den Teilnehmern befand sich auch die bekannte Flüchtlings- und Klimaaktivistin Carola Rackete, die zugleich parteilose Kandidatin für die anstehenden Europawahlen im Juni ist.
Tesla plant, die Produktion in Grünheide von derzeit geplanten 500.000 Autos jährlich auf eine Million zu verdoppeln. Das Unternehmen hat daher Anträge auf eine umweltrechtliche Genehmigung beim Land Brandenburg gestellt. Laut Tesla soll der Ausbau jedoch keinen zusätzlichen Wasserverbrauch mit sich bringen und es bestehe keine Gefahr für das Grundwasser. Der Bebauungsplan für die Erweiterung steht allerdings noch aus.
Des Weiteren ist geplant, den Bahnhof Fangschleuse näher an das Tesla-Werk heranzurücken. Hierfür wurden bereits Bäume gefällt. (eulerpool-AFX)

