Privates Equity-Konglomerat erwägt Verkauf von AlixPartners
Die Eigentümer des renommierten US-amerikanischen Beratungsunternehmens AlixPartners prüfen derzeit einen möglichen Verkauf. Laut Insidern sondieren die Caisse de dépôt et placement du Québec, der Public Sector Pension Investment Board und Investcorp gemeinsam mit Beratern das Interesse potenzieller Käufer.
Der mögliche Verkaufspreis könnte mehr als 5 Milliarden Dollar betragen. Bereits 2016 hatten CDPQ, PSP Investments und Investcorp zusammen mit dem Firmengründer Jay Alix die Mehrheit an AlixPartners von CVC Capital Partners erworben.
Interessanterweise plant Alix, seinen Anteil an AlixPartners bei einem möglichen Verkauf zu behalten. Obwohl die Überlegungen noch in einem frühen Stadium sind und kein sicherer Ausgang einer Transaktion garantiert werden kann, öffnet sich das Unternehmen regelmäßig für externe Investoren. Ziel ist es, Wachstum und kommerziellen Erfolg gemeinsam voranzutreiben.
Diesbezüglich wurde klargestellt, dass die ersten Investoren für mindestens zehn Jahre an Bord bleiben. Ein Sprecher von CDPQ lehnte eine Stellungnahme ab, und Vertreter von PSP Investments und Investcorp waren außerhalb der regulären Geschäftszeiten nicht erreichbar.
AlixPartners genießt einen guten Ruf, wenn es darum geht, Erträge von Portfoliounternehmen privater Beteiligungsgesellschaften zu steigern. Das Unternehmen berät verschiedenste Branchen, darunter Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, Finanzdienstleistungen, Einzelhandel sowie Technologie, Medien und Telekommunikation.
Zu den Kunden zählen Alacrity Solutions, Big Lots und der Einzelhändler rue21. Kürzlich verkündete AlixPartners die Ernennung von David Garfield und Rob Hornby zu Co-CEOs, die ab dem 1. Februar Simon Freakley ablösen, der nun den Posten des Executive Chairman übernimmt.

