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Private Equity setzt bei Exits zunehmend auf Verkäufe an eigene Fonds

24. Juli 2025, 08:00 Uhr · Quelle: Eulerpool News
Private Equity setzt bei Exits zunehmend auf Verkäufe an eigene Fonds
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Im ersten Halbjahr 2025 haben Private-Equity-Firmen über 41 Milliarden US-Dollar durch Continuation Funds erzielt. Trotz kritischer Stimmen wächst deren Bedeutung als Exit-Alternative.

Private-Equity-Firmen haben im ersten Halbjahr 2025 einen Rekordwert von 41 Milliarden US-Dollar über sogenannte Continuation Funds realisiert – ein Anstieg von 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Laut einem Bericht der Investmentbank Jefferies machten diese Vehikel mittlerweile 19 Prozent aller Exits in der Branche aus. In einem anhaltend schwachen Umfeld für Börsengänge und strategische Übernahmen avancieren sie damit zur wichtigsten Exit-Alternative.

Continuation Funds ermöglichen es Buyout-Gruppen, Vermögenswerte aus bestehenden Fonds an neue Fonds zu verkaufen, die sie ebenfalls verwalten. Anleger haben dabei die Wahl: Sie können entweder aussteigen oder ihre Beteiligung in den neuen Fonds übertragen. Für die Private-Equity-Häuser bedeutet das neben einer Verlängerung der Haltedauer auch die Realisierung von Performance Fees – und gleichzeitig stabile Managementgebühren aus dem neuen Vehikel.

Große Namen wie Vista Equity Partners, New Mountain Capital oder Inflexion haben diese Möglichkeit jüngst in Milliardenhöhe genutzt. Vista transferierte eine Beteiligung am IT-Konzern Cloud Software Group in einen neuen Fonds und sammelte dafür 5,6 Milliarden Dollar ein – ein Rekord. Inflexion wiederum übertrug vier Beteiligungen, darunter Aspen Pumps und das britische Pharmaunternehmen Rosemont, für umgerechnet rund 2,7 Milliarden Euro.

Mit mehr als 100 Milliarden Dollar verzeichnete der Markt für sogenannte Secondaries – also den Handel mit Bestandsbeteiligungen – insgesamt einen historischen Höchstwert im ersten Halbjahr. Über die Hälfte der Transaktionen stammte von institutionellen Investoren (Limited Partners), die ihre Fondsanteile veräußerten.

Trotz wachsender Bedeutung bleiben Zweifel. Laut einer aktuellen Bain-Studie bevorzugen zwei Drittel der institutionellen Anleger klassische Exit-Kanäle wie Unternehmensverkäufe oder IPOs. Nur jeder Sechste sprach sich explizit für Continuation Funds aus. Kritiker sehen in der zunehmenden Verwendung dieser Vehikel eine Tendenz zur Kapitalzirkulation statt echter Rückflüsse.

Die Branche verteidigt das Instrument dennoch. „Continuation Funds sind inzwischen ein legitimer Exit-Weg für jeden Fondsmanager“, sagte Scott Beckelman, Co-Leiter des Bereichs Secondary Advisory bei Jefferies. In Zukunft werde man in nahezu jedem Fondszyklus ein oder zwei dieser Deals erwarten dürfen.

Finanzen / Unternehmen / Private Equity / Exits / Continuation Funds
[Eulerpool News] · 24.07.2025 · 08:00 Uhr
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