Positive Signale vom US-Arbeitsmarkt: Weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe als erwartet
Der US-amerikanische Arbeitsmarkt bleibt weiterhin in bestechender Verfassung, da die jüngsten Zahlen der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend positive Neuigkeiten lieferten. Laut dem Arbeitsministerium in Washington sank die Zahl der Hilfsanträge in der vergangenen Woche um 9.000 auf 198.000. Experten hatten zuvor mit einem Anstieg auf 215.000 Anträge gerechnet. Interessanterweise wurde der Wert der Vorwoche nachträglich um 1.000 auf 207.000 Anträge nach unten korrigiert, was die erfreuliche Tendenz zusätzlich unterstreicht.
Die wöchentlichen Daten zu den Erstanträgen sind für die Finanzmärkte von erheblichem Interesse, da sie als aussagekräftiger Indikator für die Lage auf dem US-Arbeitsmarkt gelten. Auch der kürzlich veröffentlichte monatliche Arbeitsmarktbericht brachte erfreuliche Nachrichten: Im Dezember verringerte sich die Arbeitslosenquote auf 4,4 Prozent.
Für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed sind diese Ergebnisse von großer Bedeutung. Jüngst hatte die Fed im Dezember den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte abgesenkt. Angesichts der aktuellen Lage spekuliert der Markt auf weiterhin sinkende Zinsen im Laufe des Jahres.

