Politische Annäherung: CIA-Chef trifft Venezuelas Interimspräsidentin
In einem bemerkenswerten diplomatischen Schritt hat sich CIA-Direktor John Ratcliffe im Auftrag der US-Regierung mit Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodríguez in Caracas getroffen. Ziel der Zusammenkunft war es, ein Signal des Vertrauens und der Zusammenarbeit zwischen den USA und Venezuela auszusenden, wie US-Medien unter Berufung auf offizielle Quellen berichten. Beobachter interpretieren diesen Schritt auch als Zeichen dafür, dass die Regierung von US-Präsident Donald Trump Rodríguez' Führung als derzeit stabilste Option für das krisengeschüttelte südamerikanische Land erachtet.
Das Treffen, das auf persönliche Anweisung von Trump stattfand, beinhaltete Gespräche über die Intensivierung der Zusammenarbeit in Geheimdienstfragen und die Förderung der ökonomischen Stabilität Venezuelas. Ratcliffes Besuch stellt die erste diplomatische Annäherung auf hohem Niveau seit der früheren Krise um den Ex-Präsidenten Nicolás Maduro dar.
Gleichzeitig verhandelt Trump an anderer Stelle vorsichtig mit der Opposition. Er traf sich im Weißen Haus mit María Corina Machado, einer führenden Oppositionspolitikerin, die ihm symbolisch ihre Friedensnobelpreis-Medaille überreichte, ungeachtet des offiziellen Verbots, den Preis weiterzugeben. Trumps Sprecherin Karoline Leavitt stellte jedoch klar, dass der Präsident Machado nicht als geeignete Nachfolgerin für Maduro ansieht, da sie seiner Meinung nach weder über ausreichende Unterstützung noch über den nötigen Respekt innerhalb des Landes verfügt.

