PNE revidiert Prognosen für 2025 nach unten – Marktbedingungen belasten Ergebnisse
Der Windparkbetreiber PNE hat angekündigt, dass sich die Ergebniserwartungen für das Jahr 2025 aufgrund von notwendigen Wertberichtigungen in der Projektpipeline nicht erfüllen werden. Wie das Unternehmen aus Cuxhaven mitteilte, wird das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) voraussichtlich zwischen 45 und 60 Millionen Euro liegen. Ursprünglich hatte PNE einen deutlich höheren Wert von 70 bis 110 Millionen Euro prognostiziert. Bereinigt wird das Ebitda auf eine Spanne von 70 bis 80 Millionen Euro reduziert.
Dieser Anpassungsbedarf betrifft vor allem Projekte in Kanada, Spanien und Rumänien und wurde mit "wesentlich veränderten Marktbedingungen" begründet. PNE betonte, dass die Wertberichtigungen keine Auswirkungen auf die Liquidität des Unternehmens haben werden. Mit dem Schritt sieht PNE alle absehbaren Risiken für die Bewertung der Projektpipeline abgedeckt. Die endgültigen Ergebnisse für 2025 sollen am 26. März veröffentlicht werden.
Die Nachricht von den revidierten Prognosen sorgte für einen deutlichen Rückgang der Aktie im SDAX, die um mehr als fünf Prozent verlor. Diese Entwicklung spiegelt die Reaktionen der Investoren wider, die hinsichtlich der zukünftigen Ertragskraft von PNE verunsichert sind.

