Pekings Forderung: Freilassung von Maduro und Ende der US-Interventionen
Der diplomatische Schlagabtausch zwischen China und den Vereinigten Staaten hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. In deutlichen Worten hat Peking die USA zur sofortigen Freilassung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seiner Ehefrau Cilia Flores aufgerufen. Zugleich verlangt China von Washington, jegliche destabiliserenden Aktivitäten gegen die venezolanische Regierung einzustellen. Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums machte in seiner Ansprache klar, dass China den aktuellen Angriff der USA auf das südamerikanische Land scharf verurteilt.
China, das traditionell enge Beziehungen mit Venezuela pflegt, zählt sich, ähnlich wie Russland und Iran, zu den engen Verbündeten des Landes. Der aktuelle Konflikt verschärfte sich, nachdem die USA bei einem nächtlichen Militäreinsatz den venezolanischen Staatschef und seine Frau festnahmen und außer Landes verbrachten. Ihnen drohen in New York gerichtliche Prozesse, wobei ihnen unter anderem Drogenterrorismus zur Last gelegt wird.
Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit Besorgnis, da der Konflikt weitreichende geopolitische Implikationen mit sich bringen könnte. Die Frage, wie die USA auf die chinesischen Forderungen reagieren werden, bleibt offen, während die Spannung zwischen den beiden Supermächten weiter steigt.

