Patriot-Systeme: Diplomatie mit scharfer Kante
US-Präsident Donald Trump hat in einer jüngsten Erklärung öffentlich gemacht, dass er den Verkauf der Patriot-Waffensysteme an die Europäische Union plant, um diese letztlich an die Ukraine zu liefern. Vor der Presse erklärte Trump: "Für uns wird das ein Geschäft sein, und wir werden ihnen Patriots senden, die sie dringend brauchen."
Welche europäischen Länder konkret die Kosten für das hochmoderne Luftverteidigungssystem übernehmen sollen, ließ der Präsident vorerst offen. Ebenso erwähnte er ein bevorstehendes Treffen mit dem Nato-Generalsekretär Mark Rutte, das am Montag stattfinden soll.
Einem Medienbericht aus den USA zufolge plant Trump, im selben Zeitrahmen auch eine Stellungnahme zu seiner Russland-Strategie abzugeben. Deutschland verfolgt derweil ebenfalls den Kurs, das Patriot-System aus den USA zu beziehen, um es im Ukraine-Konflikt einzubringen.
Diese Absicht unterstrich der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz kürzlich bei einem Besuch in Rom. Im Zuge des andauernden Konflikts drängt die Ukraine verstärkt auf Unterstützung aus dem Westen, insbesondere im Bereich der Luftverteidigung, um den massiven Angriffen durch Drohnen und Raketen aus Russland entgegentreten zu können.

