Ozonloch so klein wie lange nicht
Grund für die positive Entwicklung ist nicht nur das natürliche Auf und Ab atmosphärischer Phänomene, sondern vor allem der konsequente Verzicht auf ozonschädigende Substanzen wie Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW). Diese waren früher weit verbreitet in Kühlschränken, Klimaanlagen oder Haarsprays. Mit dem Montrealer Protokoll von 1987 wurden über 99 % dieser Stoffe aus dem Verkehr gezogen – ein internationaler Meilenstein im Umweltschutz.
Die WMO erwartet, dass sich die Ozonschicht bis Mitte des Jahrhunderts vollständig erholt: Über der Arktis bis 2045, über der Antarktis bis 2066. Eine intakte Ozonschicht ist entscheidend, um die Erde vor schädlicher UV-Strahlung zu schützen, die Hautkrebs, Augenschäden und Pflanzenschäden verursachen kann.

