Österreichischer Aktienmarkt zeigt leichte Verluste – Europäischer Aufschwung unbeeindruckt
Der Aktienmarkt in Wien beendete den Mittwochshandel mit einem leichten Rückgang und einer Abnahme des ATX um 0,14 Prozent, was einem Schlussstand von 4.635,11 Punkten entspricht. Obwohl der österreichische Leitindex die Verluste zum Sitzungsende etwas abmilderte, profitierten die europäischen Hauptbörsen von einem Optimismus zum Handelsende und verzeichneten teilweise Kursgewinne.
Die negativen Konjunkturdaten aus Deutschland ließen die europäischen Börsen weitgehend unberührt. Eine Eintrübung der Stimmung in der größten Volkswirtschaft Europas, hervorgerufen durch ein unerwartetes Absinken des Ifo-Geschäftsklimas im September, dämpfte kurzfristig die Erwartungen an eine wirtschaftliche Erholung.
Der Nachrichtenfluss am Wiener Parkett blieb wie schon am Vortag spärlich, ohne nennenswerte Impulse von Unternehmen oder Analysten. Im Bankensektor fehlte ein klarer Trend: Die Aktionäre der Bawag sahen sich mit einem Verlust von 1,7 Prozent konfrontiert, während Raiffeisen Bank International leicht um 0,1 Prozent nachgab. Die Erste Group konnte hingegen einen Anstieg von 0,2 Prozent verzeichnen.
Im Gegensatz dazu zeigte sich der Technologiesektor robust, angeführt von AT&S mit einem Plus von 1,8 Prozent. Die Frequentis-Aktien verzeichneten einen signifikanten Sprung um 4,8 Prozent trotz schwachem Handelsvolumen. Immobilienwerte wie CPI Europe stiegen um 1,8 Prozent, wobei auch CA Immo mit einem Plus von 0,5 Prozent glänzte.
Wienerberger hingegen musste Einbußen von 1,5 Prozent hinnehmen, während die Aktien von Telekom Austria mit einem Minus von 2,2 Prozent die Liste der Verlierer anführten.

