Optimismus bei Europas Börsen trotz geopolitischer Spannungen

Zum Auftakt der ersten vollen Handelswoche des neuen Jahres haben sich die europäischen Aktienmärkte überwiegend erfreulich entwickelt, trotz einer angespannten geopolitischen Situation. Der internationale Konflikt um Venezuela, ausgelöst durch die militärische Intervention und die Inhaftierung des venezolanischen Präsidenten Maduro durch die USA, stößt weltweit auf Kritik, insbesondere von Seiten Russlands und Chinas.
Dennoch ließen sich die Anleger von diesen Entwicklungen kaum beeindrucken. Der EuroStoxx 50, der Leitindex der Eurozone, setzte seinen Aufwärtstrend fort und erreichte ein neues Rekordhoch. Zum Handelsschluss verbuchte der Index einen Anstieg von 1,25 Prozent und lag bei 5.923,69 Punkten. Bereits am vorhergehenden Freitag konnte der Index eine Bestmarke verzeichnen. Ähnlich positive Tendenzen zeigten der breit gefasste Stoxx Europe 600 und der spanische Ibex 35, die ebenfalls neue Höchstwerte erzielten.
Im Vergleich hierzu fiel der britische FTSE 100 mit seinem moderateren Zuwachs von 0,54 Prozent auf 10.004,57 Punkte etwas ab. Dennoch konnte der Index bereits am Freitag erstmals die symbolische Schwelle von 10.000 Punkten überschreiten. Der schweizerische SMI hingegen musste leichte Verluste hinnehmen und rutschte um 0,15 Prozent auf 13.247,32 Punkte ab. Er bleibt damit jedoch in der Nähe seines Rekordhochs, das kurz vor Weihnachten bei 13.288 Zählern verzeichnet wurde.

