OpenAI bringt frischen Wind in die Suchmaschinenlandschaft
OpenAI hat in Zusammenarbeit mit Microsoft ein erstaunliches Upgrade seiner ChatGPT-Suche angekündigt: Der Dienst ist jetzt für alle angemeldeten Nutzer kostenlos zugänglich. Diese Entscheidung könnte den festgefahrenen Markt der Suchmaschinen aufmischen, der seit Jahren von Google dominiert wird.
Kevin Weil, Chief Product Officer bei OpenAI, informierte in einem Livestream über diese Neuerung, die ursprünglich nur für Plus- und Team-Abonnenten zugänglich war. "Ich nutze es selbst oft und freue mich, es endlich allen kostenlos zugänglich zu machen," erklärte Weil begeistert.
Im November hatte Google noch einen beeindruckenden Marktanteil von 89,98 %, während Microsofts Bing lediglich auf 3,94 % kam. Mit der Freigabe von ChatGPT möchte OpenAI nun ein breiteres Publikum erreichen und die Stärke seiner konversationsfähigen KI unter Beweis stellen. Zu den Neuerungen zählen schnellere Antwortzeiten, mobile Zugänglichkeit und ein fortschrittlicher Sprachmodus, der die Sprachsuche ermöglicht.
Die Ankündigung ist Teil der kontinuierlichen „12 Days of OpenAI“-Initiative und wird von weiteren Produktvorstellungen begleitet. Neuerungen wie ChatGPT Canvas für Teamarbeit in Echtzeit und Sora, ein KI-Filmgenerator, wurden ebenfalls vorgestellt. Zudem wird ChatGPT in das neueste Betriebssystem-Update von Apple integriert und bietet verbesserte Sprachfunktionen wie Video- und Bildschirmfreigabe.
OpenAI stellt mit der kostenlosen Verfügbarkeit seiner Suchfunktion die Suchmaschinenbranche auf den Kopf. Dabei spiegelt sich ein genereller Trend hin zu generativen KI-Technologien wider, die herkömmliche keywordbasierte Suchmaschinen herausfordern. Google bleibt nicht untätig und entwickelt eigene KI-Werkzeuge wie den Chatbot Bard als Reaktion auf diese neue Konkurrenz.
Das erweiterte Angebot von ChatGPT Search zeigt OpenAIs Bestreben, den Markt zu revolutionieren und neue Nutzer mit seinen KI-basierten Funktionen zu gewinnen. Die Auswirkungen auf die Dynamik und Präferenzen der Nutzer werden mit Spannung beobachtet.

