Ölpreise trotzen Handelskonflikt: Leichter Anstieg trotz Zoll-Sorgen
Die Ölpreise zeigen sich zu Wochenbeginn robust und steigen leicht an. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im kommenden Mai wird mit 74,23 US-Dollar notiert, was einen Anstieg von 60 Cent gegenüber dem vorangegangenen Handelstag bedeutet. Auch das amerikanische Pendant, die Sorte WTI, erfährt einen leichten Preiszuwachs um 49 Cent und liegt nun bei 69,85 US-Dollar je Barrel.
Trotz der aufgeladenen Stimmung an den Finanzmärkten aufgrund der anhaltenden Debatten über die US-Zollpolitik, bleiben die Ölpreise stabil. US-Präsident Donald Trump hat betont, dass die geplanten Zölle keine Ausnahmen für einzelne Staaten vorsehen, was die Aktienmärkte unter Druck setzt.
Rohstoffexperten beobachten die Entwicklung mit Spannung, und ob die Zölle letztlich tatsächlich realisiert werden, bleibt abzuwarten. Indes zeigen die Marktbeobachtungen, dass die Rohölexporte der Opec+ im März auf den höchsten Stand der letzten fünf Monate geklettert sind.
Ab April wird die Gemeinschaft jedoch ihre Förderkürzungen allmählich zurückfahren, ein Schritt, der bereits Anfang März beschlossen wurde und die Ölpreise zuletzt mehrfach unter Druck gesetzt hatte.

