Ölpreise klettern dank sinkender US-Ölreserven
Die internationalen Ölpreise haben zur Wochenmitte einen leichten Anstieg verzeichnet. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober notierte bei 66,42 US-Dollar und legte damit um 65 Cent gegenüber dem vorherigen Tag zu. Ebenso stieg der Preis für ein Barrel der US-amerikanischen Sorte WTI zur Lieferung im September um 65 Cent und erreichte einen Wert von 63,00 Dollar.
Die gestiegenen Ölpreise sind insbesondere auf die jüngsten Daten zur Entwicklung der US-Ölreserven zurückzuführen. Der American Petroleum Institute (API) hat für die vergangene Woche einen Rückgang der Lagerbestände um 2,4 Millionen Barrel ermittelt. Diese Zahlen ließen die Märkte aufhorchen, gespannt erwartet werden jedoch noch die offiziellen Daten des Energieministeriums, die im Laufe des Nachmittags veröffentlicht werden sollen.
Gleichzeitig bleibt die allgemeine Marktstimmung von großer Unsicherheit geprägt, da der Ukraine-Krieg weiterhin andauert. Trotz gelegentlich aufflackernder Hoffnungen auf Verhandlungen, setzen die kriegerischen Auseinandersetzungen sich unerbittlich fort und werfen ihren Schatten auf die wirtschaftlichen Entwicklungen in der Region.

