Ölpreise im Rückwärtsgang: Spannungen zwischen USA und Venezuela im Fokus
Die jüngsten Entwicklungen auf dem Ölmarkt zeigen eine leichte Abnahme der Preise, obwohl geopolitische Spannungen im Hintergrund an Dynamik gewinnen. So sank der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar auf 61,86 US-Dollar, ein Rückgang um 21 Cent im Vergleich zum Vortag.
Auch die US-Sorte WTI erlebte einen leichten Preisrückgang um 15 Cent, sodass ein Barrel nun 57,88 Dollar kostet. Diese Stabilisierung erfolgt nach einer Phase der Preisaufschläge, die durch den anhaltenden Konflikt zwischen den USA und Venezuela ausgelöst wurden.
Die Spannungen drohen weiter zu eskalieren, da die US-Regierung entschlossen scheint, gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro vorzugehen. Laut Heimatschutzministerin Kristi Noem strebt die US-Regierung nicht nur die Beschlagnahmung von Öltankern an, die zur sogenannten Schattenflotte gehören, sondern auch Maßnahmen gegen illegale Aktivitäten, mit denen Maduro in Verbindung gebracht wird.
'Er muss weg', sagte Noem deutlich in einem Interview mit Fox News. Trotz dieser geopolitischen Spannungen sind die Ölpreise seit Jahresbeginn merklich gefallen. Im Januar erreichte der WTI-Preis mit 82,63 Dollar sein Jahreshoch. Vor allem die Befürchtungen eines Überangebots an Rohöl haben die Preise immer wieder unter Druck gesetzt.

