ODINDOG stürzt um 57% auf Allzeittief nach Hackerangriff auf Mitgründer
Bob Bodily, Mitgründer der auf Bitcoin basierenden Handelsplattform Odin.fun, hat enthüllt, dass ein vermuteter Hack sein Konto auf der Website kompromittiert hat, was zu einem Handels- und Auszahlungsstopp führte.
Nach dem Vorfall verzeichnete Odin's Dog (ODINDOG), eine Meme-Münze der Plattform, einen Preissturz von über 55% in den letzten sechs Stunden.
Der Hack und unmittelbare Folgen
Das Chaos begann früh am Montag, als Bodily auf X berichtete, dass sein persönliches Odin.fun-Konto kompromittiert wurde. “My ODIN•FUN account was hacked,” schrieb der Bitcoin-Ausbilder. “Working on it. More info as soon as I can,” fügte er hinzu.
Als ihn ein Nutzer bat, das Ausmaß des Angriffs zu klären, antwortete er: “Just ODIN•FUN account that I can see so far.”
Die Befürchtungen eskalierten jedoch schnell, als die Plattform alle Handels- und Auszahlungsaktivitäten pausierte, eine Maßnahme, die ähnlich zu anderen Plattformen ist, die in der Vergangenheit von Hacks betroffen waren.
PeckShield, ein angesehenes Blockchain-Sicherheitsunternehmen, schüttete weiteres Öl ins Feuer, indem es meldete, dass Bodilys Wallet, bezeichnet als der Odin.fun-Herausgeber, seine gesamte ODINDOG-Position im Wert von mehr als $178,000 liquidiert hatte.
Diese Liquidation scheint die Marktpandemie noch weiter angefacht zu haben, was zu weiteren Verkäufen führte. Zum Zeitpunkt dieses Schreibens ist der Kurs der Meme-Münze in 24 Stunden um 57.6% gesunken und handelt derzeit bei $0.1808, laut Odin.fun. Auf CoinGecko ist das Token von einem 24-Stunden-Hoch von $0.3309 auf ein neues Allzeittief von $0.1894 gefallen, ein Absturz von 89.3% vom Allzeithoch von $1.78 des letzten Monats.
Wiederkehrende Sicherheitskrise
Die Krypto-Community reagierte schnell, mit einigen, die Mitgefühl äußerten, und anderen, die Skepsis zeigten. Darüber hinaus stellten einige Fragen zur allgemeinen Sicherheit von Odin.fun, wobei ein Nutzer feststellte, “Funds SAFETY is the key question now,” was die Bedenken der Nutzer und Investoren widerspiegelt, die auf eine klare Erklärung hinsichtlich des Status ihrer Gelder auf der Plattform warten.
Der Vorfall ist nicht isoliert und ereignet sich knapp zwei Monate, nachdem die Krypto-Industrie den größten Diebstahl in ihrer Geschichte erlebte, als Bybit einen $1.4 Milliarden Hack erlitt, der der berüchtigten nordkoreanischen kriminellen Organisation Lazarus Group zugeschrieben wurde.
Andernorts wurde das Kreditprotokoll zkLend ebenfalls ausgenutzt, jedoch in einem viel kleineren Ausmaß, wobei $4.9 Millionen an einen Angreifer verloren gingen, der ironischerweise später behauptete, die gestohlenen Gelder in einem Phishing-Betrug verloren zu haben.

