Nvidia trotzt Herausforderungen: KI-Champion mit potenziellen China-Perspektiven
Nvidia, der unumstrittene Vorreiter im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI), verzeichnete am Donnerstag einen vielversprechenden Handelsstart, der nicht ganz zur Erreichung eines neuen Rekordhochs führte. Anfangs positiv eingestellt, fiel der Aktienkurs nach einem kurzen Höhenflug letztlich um 1,7 Prozent. Dies trotz des rasanten Wachstums des Unternehmens, das weiterhin beeindruckt – selbst in einem herausfordernden Marktumfeld wie dem brachliegenden China-Geschäft.
Ein bedeutender Wendepunkt könnte sich dennoch abzeichnen, da Konzernchef Jensen Huang aktuelle Gespräche mit der US-Regierung über den Verkauf von KI-Chips der „Blackwell“-Modellreihe nach China führt. Diese Initiative könnte eine große Chance darstellen, insbesondere in Anbetracht der aktuellen US-Exportsperren und der zurückhaltenden Haltung aus Peking.
Trotz dieser Hindernisse meldete Nvidia für das letzte Quartal einen Umsatzsprung von 56 Prozent im Jahresvergleich, was fast 47 Milliarden Dollar entspricht. Analysten zeigen sich weiterhin optimistisch über Nvidias Stärke im Bereich der KI-Investitionen.
Harlan Sur von JPMorgan lobte das Unternehmen für seine kontinuierlich übertroffenen Erwartungen und passte sein Kursziel auf 215 Dollar an. Dies entspricht einer Erhöhung, die mit einem positiven Trend bei anderen großen Analystenhäusern einhergeht. Experten wie diejenigen von Bernstein, Morgan Stanley und der Bank of America sehen ebenfalls Potenzial über der 200-Dollar-Grenze und erweiterten ihre Kursziele entsprechend.

