NIS-2-Richtlinie: Cybersicherheit ist Chefsache!
Saarbrücken, 29.04.2026 (PresseBox) - Mittwoch, 06. Mai 2026, 17:00 bis 19:00 Uhr
IHK Saarland
Mit der NIS-2-Richtlinie rückt Cybersicherheit endgültig in die Chefetage. Für viele Unternehmen geht es längst nicht mehr nur um technische IT-Fragen, sondern um eine strategische Managementaufgabe mit weitreichenden rechtlichen und organisatorischen Folgen. Besonders brisant: Geschäftsführungen und Leitungsorgane können künftig persönlich in die Verantwortung genommen werden, wenn gesetzliche Anforderungen an Cybersicherheit, Risikomanagement und Meldungen von Sicherheitsvorfällen nicht oder nicht ausreichend umgesetzt werden.
Die Veranstaltung an der IHK Saarland zeigt auf, warum Unternehmen jetzt handeln müssen. Denn NIS-2 bringt nicht nur neue Pflichten mit sich, sondern erhöht auch den Druck auf die Unternehmensleitung erheblich. Gefordert sind umfassende Maßnahmen zum Risikomanagement, zur Absicherung der IT-Systeme, zum Umgang mit Risiken bei Dienstleistern und Zulieferern sowie zur Vorbereitung auf Cyberangriffe und andere Sicherheitsvorfälle. Ebenso bestehen weitreichende Meldepflichten, deren Missachtung erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen daher insbesondere die persönlichen Haftungsrisiken für Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer. Die Referenten machen deutlich, in welchen Fällen Pflichtverletzungen der Unternehmensleitung vorliegen können, welche Anforderungen an Organisation, Überwachung und Krisenvorsorge gestellt werden und warum auch eine D&O-Versicherung keinen umfassenden Schutz bietet. Damit wird klar: Cybersicherheit ist nicht mehr delegierbar, sondern gehört zu den Kernpflichten ordnungsgemäßer Unternehmensführung.
Anmeldung unter: www.saarland.ihk.de (Kennzahl 15.19371), Anmeldung Medienvertreter: [email protected]

