Neues Prunkstück im Weißen Haus: Trumps geplanter Ballsaal sorgt für Furore
US-Präsident Donald Trump arbeitet beharrlich an der Umgestaltung des Weißen Hauses, wobei die Pläne für einen neuen, imposanten Ballsaal oberste Priorität genießen. „Dies wird ein bedeutendes Vermächtnisprojekt“, verkündete der Republikaner während eines Treffens mit Spitzensportlern im Regierungsgebäude.
Der geplante Saal soll mit einer Sitzplatzkapazität für 650 Gäste beeindrucken und eine Fläche von fast 8.400 Quadratmetern umfassen. Zum Vergleich: Der derzeitige East Room bietet lediglich 200 Sitzplätze.
Die Bauarbeiten für das Ballsaal-Vorhaben sind für September terminiert und sollen noch vor Ende von Trumps zweiter Amtszeit im Januar 2029 abgeschlossen sein. Interessanterweise wird der neue Saal vom Hauptgebäude getrennt im Ostflügel des Komplexes errichtet.
Künstlerische Darstellungen des Projekts zeigen elegante goldene Kronleuchter in einem hellen und einladenden Raum. Trotz der Ambitionen stehen nicht alle dem Vorhaben positiv gegenüber.
Kritiker werfen Trump verschwenderische Selbstdarstellung vor. Ein Beitrag im „New York Magazine“ titelt gar provokant: „Trump verwandelt das Weiße Haus in Mar-a-Lago.“ Dies ist eine Anspielung auf Trumps prunkvolles Privatanwesen in Florida, berühmt für seine opulente Gestaltung mit zahlreichen Goldelementen.
Die veranschlagten Kosten des Bauwerks belaufen sich auf etwa 200 Millionen Dollar, umgerechnet rund 175 Millionen Euro. Nach Angaben des Weißen Hauses sollen diese von anonymen Spendern sowie durch Eigenmittel des Präsidenten gedeckt werden.

