Neues Kabinett in Frankreich setzt auf Kontinuität und frischen Wind
In Frankreichs politischem Zentrum zeigt sich eine spannende Kombination aus Beständigkeit und frischen Impulsen: Der neu gestalteten Regierung um Premier Sébastien Lecornu gelingt der Balanceakt zwischen Vertrautem und Neuem. In Schlüsselpositionen bleiben bewährte Kräfte: Jean-Noël Barrot wird weiterhin als Außenminister tätig sein, Gérald Darmanin setzt seine Arbeit im Justizressort fort und Roland Lescure, der erst kürzlich in sein Amt eingeführt wurde, behält die Verantwortung für Wirtschaft und Finanzen.
Gleichzeitig bringt die Umstrukturierung frischen Wind in die Regierung. So übernimmt Catherine Vautrin, zuvor Arbeitsministerin, das Ruder im Verteidigungsministerium – eine Position, die bisher von Premier Lecornu selbst geführt wurde. Der erfahrene Pariser Polizeipräfekt Laurent Nuñez tritt als neuer Innenminister in das Kabinett ein und folgt damit einem namhaften Vorgänger.

