Neuer Vorstoß für Waffenruhe im Gaza-Konflikt: Hoffnung auf Frieden
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat neuen Schwung in die Verhandlungen zur Beendigung des Gaza-Kriegs gebracht. Mit einem innovativen Vorschlag strebt er eine 60-tägige Waffenruhe an, die Raum für weiterführende Gespräche zur dauerhaften Konfliktlösung schaffen soll.
Herzstück des Plans ist die schrittweise Freilassung von zehn Geiseln innerhalb einer Woche, begleitet von der Rückgabe der sterblichen Überreste von 18 weiteren Verschleppten. Im Gegenzug sollen palästinensische Gefangene freikommen. In dem angestrebten zweimonatigen Waffenstillstand sollen ernsthafte Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas stattfinden. Ziel ist es, nicht nur eine temporäre Feuerpause, sondern eine langfristige Lösung des Konflikts zu erreichen.
Bei einer erfolgreichen Einigung könnten alle verbleibenden Geiseln und weitere sterbliche Überreste an die Angehörigen übergeben werden. Ein weiterer Bestandteil von Witkoffs Plan betrifft humanitäre Maßnahmen: Die Vereinten Nationen und internationale Hilfsorganisationen sollen wieder die Lieferungen lebensnotwendiger Güter in den Gazastreifen koordinieren.
Darüber hinaus wird ein Rückzug der israelischen Armee auf die Positionen vor der Offensive im März gefordert. Aktuell gehen israelische Quellen von mindestens 20 noch lebenden Geiseln im Gazastreifen aus, während das Schicksal von drei weiteren Unklarheit birgt. Innerhalb des abgeriegelten Gebietes, das für seine unterirdischen Tunnel bekannt ist, werden zudem die sterblichen Überreste von 35 Personen vermutet.
Trotz dieser angespannten Lage zeigt sich Witkoff optimistisch. Nach einem Treffen im Weißen Haus äußerte er gegenüber Journalisten sein „sehr gutes Gefühl“ hinsichtlich einer bevorstehenden Feuerpause und einer langfristig friedlichen Konfliktlösung.

