Neue Studie von QNX: 77 Prozent der Tech-Entscheider weltweit vertrauen auf Robotik am Arbeitsplatz
Trotz aller Zuversicht befürchtet ein Drittel der deutschen Umfrageteilnehmer Arbeitsplatzverluste

07. Mai 2025, 13:40 Uhr · Quelle: Pressebox
Eine neue Studie von QNX zeigt, dass 77 Prozent der Tech-Entscheider Robotik am Arbeitsplatz vertrauen und 71 Prozent bereits Robotik einsetzen oder dies planen. Sicherheits- und Leistungsaspekte sind entscheidend für dieses Vertrauen, während viele Bedenken hinsichtlich Kosten und Arbeitsplatzverlust bestehen.

München, 07.05.2025 (PresseBox) - Zentrale Ergebnisse:

  • Weltweit vertrauen 77 Prozent der befragten Tech-Entscheider für wesentliche Funktionen auf Robotik am Arbeitsplatz.
  • Die wichtigsten Faktoren, die das Vertrauen beeinflussen, sind Sicherheit und Risikominderung (42 Prozent) sowie Zuverlässigkeit und Performance (40 Prozent).
  • Führungskräfte erwarten, dass durchschnittlich 20 Prozent ihrer Belegschaft innerhalb des kommenden Jahrzehnts durch Robotik automatisiert werden.
QNX, ein Geschäftsbereich vonBlackBerry Limited, stellt neueForschungsergebnissevor: Immer mehr internationale Technologie-Entscheider befürworten den Einsatz von Robotik am Arbeitsplatz und vertrauen auf deren Potenzial.

Siegeszug der Roboter und Trends beim Thema Vertrauen

Die Umfrage unter 1.000 Führungskräften, darunter 150 in Deutschland, aus den Branchen Gesundheitswesen, Fertigung, Automobil sowie Maschinen- und Anlagenbau hat ergeben, dass die Mehrheit (71 Prozent) derzeit Robotik in ihren Unternehmen einsetzt oder plant, dies in Zukunft zu tun. Fast vier von fünf Befragten in Deutschland sowie unter den internationalen Umfrageteilnehmern (77 Prozent) vertrauen darauf, dass Robotik zentrale Aufgaben in ihrer Branche übernimmt. Allerdings fühlen sich fast 30 Prozent der Deutschen nicht besonders wohl, wenn es um die Frage geht, ob sie mit Robotern arbeiten wollen. Dies deutet darauf hin, dass es noch viel zu tun gibt, bis alle Arbeitnehmer Roboter als Hilfsmittel sehen, denen sie vertrauen können.

Auf globaler Ebene wird das Vertrauen besonders durch Fortschritte bei Sicherheit und Risikominimierung (42 Prozent) gestärkt sowie durch erwiesene Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit (40 Prozent). Dennoch fragen sich deutsche Anwender, wie die Transformation gelingen soll und ob die Technologie wirklich einen ROI liefern kann. Viele Entscheidungsträger in Deutschland denken darüber nach, wie sie die Robotik unter Kostengesichtspunkten einsetzen können. Dabei sehen sie sich vor einige Herausforderungen gestellt: 41 Prozent der Befragten fürchten hohe Anfangskosten, und ein Viertel (25 Prozent) ist besorgt über Wartung und Ausfallzeiten. Derweil setzen weltweit Unternehmen aller Branchen verstärkt auf den Einsatz von Robotern am Arbeitsplatz – vor allem für Automatisierung (50 Prozent), Produktion (46 Prozent), Support (36 Prozent) und Hochrisikoaufgaben (28 Prozent).

Herausforderungen in puncto Komfort

70 Prozent der internationalen Befragten fühlen sich wohl dabei, mit Robotern in ihrer Branche zusammenzuarbeiten. Doch das Vertrauen hängt stark von der Aufgabe ab: Während die meisten es begrüßen, dass Roboter einfache Tätigkeiten wie Fließbandarbeit (77 Prozent), Materialhandling (73 Prozent) oder Logistik und Lieferung (70 Prozent) übernehmen, sind sie bei Aufgaben mit mehr menschlicher Interaktion skeptischer. So fühlen sich 63 Prozent mit einem Einsatz von Robotern bei Wartung und Reparaturen sowie 55 Prozent im Kundenservice wohl, und nur 51 Prozent bei medizinischen Verfahren – ein Indiz, dass diese Bereiche langsamer automatisiert werden als andere.

Der globale Robotikmarkt wächst rasant und wandelt sich spürbar. Dem internationalen Marktforschungs- und Technologie-BeratungsunternehmenABI Researchzufolge wird der Umsatz mit kollaborativen Robotern von 51 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 auf 163,9 Milliarden US-Dollar im Jahr 2030 steigen. Fortschritte in KI und maschinellem Lernen verbessern die Fähigkeiten und Akzeptanz von Robotern – ein Trend, der auf eine erhöhte Robotik-Integration in vielen Branchen hindeutet.

Schutz von Arbeitskräften und -plätzen

Trotz der Begeisterung für Robotik zeigt die Umfrage auch klare Bedenken: Fast ein Drittel der weltweit Befragten (32 Prozent) hält den eigenen Arbeitsplatz noch nicht für bereit, Roboter einzusetzen. Das könnte für Arbeitgeber zur Herausforderung werden – sowohl bei der Nutzung der Technologie als auch bei der Sicherheit der Mitarbeiter. Zudem sorgen sich 58 Prozent über mögliche Sicherheitsrisiken, und 29 Prozent berichten, dass in ihrer Organisation bereits gefährliche Situationen mit Robotern aufgetreten sind. Stichwort „German Angst“: Ein Drittel der Befragten in Deutschland befürchtet den Verlust von Arbeitsplätzen. Allerdings geben dort zugleich mehr als drei Viertel (76 Prozent) an, dass sie Roboter einsetzen, um den Arbeitskräftemangel zu beheben.

„Von chirurgischen Instrumenten bis hin zu selbstfahrenden Gabelstaplern setzen Branchen weltweit Robotik am Arbeitsplatz ein und fühlen sich zunehmend wohl mit den neuen Technologien“, erklärt João Pereira, Director EMEA, General Embedded Markets bei QNX. „Wie die Daten jedoch deutlich machen, ist dieses Vertrauen zerbrechlich und kann leicht zerstört werden, wenn Robotik ohne die notwendige grundlegende Software konstruiert und eingesetzt wird, die sie leistungsfähig, zuverlässig und sicher macht. Nur wenn wir die Sicherheit der menschlichen Arbeitskräfte und ihrer Umgebung priorisieren, wird die Robotik am Arbeitsplatz ihr volles Potenzial ausschöpfen.“

Weitere wichtige Ergebnisse der weltweiten Befragung:

  • Technologische Fortschritte (90 Prozent) und verbesserte Sicherheit (86 Prozent) wurden als die beiden größten Faktoren genannt, die die Entscheidung zur Einführung von Robotik beeinflussen.
  • 92 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Mitarbeiter in die Diskussion über die Integration von Robotik einbezogen werden müssen.
  • Fast zwei Drittel (64 Prozent) glauben, dass die aktuellen gesetzlichen KI- und Robotikrichtlinien und -vorschriften ausreichen, um die ethischen Implikationen in ihrer Branche zu adressieren.
QNX bietet leistungsstarke Betriebssysteme, Hypervisoren, Middleware, Lösungen und Entwicklungstools. Das Unternehmen befähigt Organisationen, neue Möglichkeiten in Bereichen wie Hochleistungs-Edge-Computing, standardbasierte Virtualisierungstechnologien und Cloud-Enablement zu erschließen. QNX genießt Vertrauen in einigen der weltweit kritischsten Systeme und ist weiterhin führend in einer Reihe von Sektoren, einschließlich des Gesundheitswesens, wo seine Technologie von neun der zehn führenden Medizintechnikhersteller eingesetzt wird.

Für weitere Informationen zu QNX besuchen SieQNX.comund folgen Sie @QNX News.

Diese Online-Umfrage zur Robotik unter Entscheidungsträgern in den Branchen Gesundheitswesen/Medizintechnik, Fertigung, Automobil sowie Maschinen- und Anlagenbau wurde von QNX in Auftrag gegeben und von der Marktforschungsfirma OnePoll durchgeführt, in Übereinstimmung mit dem Verhaltenskodex der Market Research Society. Die Umfrageteilnehmer kommen aus den USA, Kanada, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Deutschland, China und Japan. Die Daten wurden zwischen dem 05.03.2025 und dem 14.03.2025 gesammelt. Alle Teilnehmer haben doppelt zugestimmt, an der Forschung teilzunehmen, und erhalten je nach Länge und Komplexität der Umfrage eine Vergütung. Überwacht und bearbeitet wurde diese Umfrage vom OnePoll-Forschungsteam. OnePoll ist MRS Company Partner, Unternehmensmitglied von ESOMAR und Mitglied des British Polling Council.

Über BlackBerry

BlackBerry (NYSE: BB; TSX: BB) bietet Unternehmen und Behörden die intelligente Software und Dienstleistungen, die die Welt um uns herum antreiben. Die leistungsstarke Basissoftware des Unternehmens mit Sitz in Waterloo, Ontario, ermöglicht es großen Automobilherstellern und Industriegiganten gleichermaßen, transformative Anwendungen zu erschließen, neue Einnahmequellen zu schaffen und innovative Geschäftsmodelle einzuführen – und das alles ohne Abstriche bei der Sicherheit und Zuverlässigkeit. Mit seiner langjährigen Erfahrung im Bereich der sicheren Kommunikation bietet BlackBerry ein umfassendes, hochsicheres und umfassend zertifiziertes Portfolio für die mobile Absicherung, unternehmenskritische Kommunikation und das Management kritischer Ereignisse.

ÜberQNX Software Systems GmbH

QNX, ein Geschäftsbereich von BlackBerry Limited (NYSE: BB; TSX: BB), verbessert die menschliche Erfahrung und unterstützt technologiegetriebene Branchen, indem es eine zuverlässige Grundlage für den Erfolg softwaredefinierter Unternehmen liefert. Das Unternehmen ist führend bei sicheren Betriebssystemen, Hypervisoren, Middleware, Lösungen und Entwicklungstools sowie Support und Dienstleistungen, die von zuverlässigen Embedded-Software-Experten bereitgestellt werden. Die QNX Technologie wird in den wichtigsten eingebetteten Systemen der Welt eingesetzt, darunter in mehr als 255 Millionen Fahrzeugen, die zurzeit im Straßenverkehr unterwegs sind. Die Software von QNX wird in verschiedenen Branchen verwendet, darunter die Automobilindustrie, Medizintechnik, industrielle Steuerungen, Robotik, Nutzfahrzeuge, Schienenverkehr sowie Luft- und Raumfahrt und Verteidigung. QNX wurde 1980 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Ottawa, Kanada. Weitere Informationen unter qnx.com.

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