Neue Dynamik im Handelskonflikt: USA und China nähren Hoffnungen
Die sich anbahnenden Gespräche zwischen den USA und China lassen aufhorchen, denn hochrangige Vertreter beider Nationen sollen sich bald erneut an den Verhandlungstisch setzen. Diese Ankündigung kam direkt von US-Präsident Donald Trump, der auf seiner Plattform Truth Social detaillierte Informationen über die US-Delegation preisgab. Unter der Leitung von Finanzminister Scott Bessent, Handelsminister Howard Lutnick und Handelsbeauftragten Jamieson Greer wird die Gruppe gen Osten reisen, um die Handelsbeziehungen weiter zu erörtern. Der genaue Zeitpunkt und Ort des Treffens bleiben indes noch unter Verschluss.
Das jüngste Gespräch zwischen Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping drehte sich um die feinen Details der im Mai erreichten Handelsvereinbarung. Trump zeigte sich erfreut über die "sehr positiven Ergebnisse" und betonte, dass die Lieferung seltener Erden, über deren Dominanz China weltweit verfügt, nun reibungslos gewährleistet sein sollte.
Seit Trumps Amtsantritt beherrschen Handelskonflikte die wirtschaftspolitische Landschaft der beiden größten Volkswirtschaften der Welt. In einer eskalierenden Auseinandersetzung hatte Trump zeitweise die Strafzölle auf chinesische Importe auf bis zu 145 Prozent erhöht, was Peking mit eigenen Importzöllen beantwortete. Doch seit der Übereinkunft von Mitte Mai scheint zumindest temporär eine Entspannung eingetreten zu sein, mit einer gegenseitigen Senkung der Strafzölle.

