Neometals und Stelco: Neuer Kurs ohne Beteiligung – Lizenzgebühren als strategische Ausrichtung
Neometals Ltd., ein australisches Unternehmen mit Fokus auf die nachhaltige Produktion wertvoller Materialien, verkündet, dass die Option zum Erwerb von Anteilen an einer Gemeinschaftsfirma mit der kanadischen Stelco Holdings Inc. für das Batterierecycling nicht wahrgenommen wird. Diese Entscheidung betrifft das Joint Venture Primobius GmbH, das sich im Besitz von Neometals und SMS group GmbH befindet.
Damit bleibt es bei der ursprünglichen Vereinbarung, dass Stelco das exklusive Nutzungsrecht an der Primobius-Technologie für das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien in Nordamerika behält. Primobius hingegen sichert sich eine Lizenzgebühr von bis zu 10 % auf den Bruttoumsatz aus den Endproduktverkäufen, die sich aus dieser Exklusivnutzung ergeben.
Christopher Reed, Geschäftsführer von Neometals, betont, dass diese Wahl die angestrebte Ausrichtung auf ein risikominimiertes Lizenzierungsmodell unterstreicht. Diese Strategie ist eine Antwort auf die sich verändernde Marktlage für Batterierohstoffe sowie den stagnierenden Ausbau des Lithiumbatterie-Marktes in Nordamerika und Europa.
Reed spricht von diszipliniertem Kapitalmanagement als Kern dieses Schritts. Darüber hinaus bleibt Neometals bestrebt, durch innovative Lösungen und den Rückgriff auf hochwertige Abfallströme, nachhaltige Beiträge zu einer saubereren Zukunft zu leisten.
Neben den Entwicklungen im Batterierecycling strebt das Unternehmen die Vermarktung weiterer umweltgeschützter Verfahren im Bereich Lithium und Vanadium an.

