My Hero Academia: All’s Justice erzählt das große Finale als Spiel
Mit My Hero Academia: All’s Justice steht ein actionreiches Highlight für Fans der beliebten Anime- und Manga-Serie in den Startlöchern. Das neue Spiel von Bandai Namco und Byking widmet sich dem epischen Final War Arc und hebt sich dabei deutlich von seinen Vorgängern der One’s-Justice-Reihe ab. Im Interview mit Game Rant verrät Produzentin Aoba Miyazaki, worauf es bei der Entwicklung besonders ankam: Emotionen, Immersion und die treue Umsetzung der Kämpfe.
Ein zentrales Ziel des Entwicklerteams war es, das Gefühl des Finales greifbar zu machen. Anders als in früheren Kapiteln der Geschichte geht es im Final War Arc nicht nur um den Sieg, sondern auch um das, was auf dem Spiel steht: Ideale, Freundschaften und Verluste. „Jeder Charakter hat eine tiefe Motivation und seine eigene Vorstellung von Gerechtigkeit. Genau das wollten wir im Spiel sichtbar machen“, erklärt Miyazaki. Neben authentischen Gesichtsanimationen und detaillierten Bewegungsabläufen wurde besonders viel Wert auf die grafische Umsetzung gelegt. Ziel sei es gewesen, den Look und die emotionale Wucht des Animes originalgetreu einzufangen.
Gameplay trifft Emotion
Technisch wie spielerisch hat sich All’s Justice von seinen Vorgängern deutlich weiterentwickelt. Das neue „Rising“-System erlaubt es Charakteren, ihr volles Potenzial zu entfalten. Das betrifft nicht nur Protagonist Izuku Midoriya (Deku), sondern auch alle anderen spielbaren Figuren, darunter Schüler der Klasse 1-A, Profihelden und sogar Schurken. „Das Rising-System sorgt dafür, dass die Kämpfe noch dynamischer und intensiver wirken als je zuvor“, so Miyazaki.
Ein besonderes Highlight: Erstmals können Spieler ein Team aus drei frei wählbaren Charakteren zusammenstellen und nahtlos zwischen ihnen wechseln. Dieses neue Gameplay-Element ermöglicht strategischere Kämpfe und bietet mehr taktische Tiefe. Gleichzeitig bleibt es zugänglich für alle Spielertypen.
Die Entwickler arbeiteten eng mit dem Anime-Produktionsteam zusammen, um eine nahtlose Verbindung zwischen Spiel und Serie zu schaffen. „Wir hatten wöchentliche Abstimmungen mit dem Produktionsteam, um den aktuellen Stand der Anime-Umsetzung zu übernehmen und direkt ins Spiel zu integrieren“, berichtet Miyazaki. Diese enge Zusammenarbeit zeigt sich besonders in der Darstellung ikonischer Kämpfe wie Todoroki gegen Dabi.
Mit einer Mischung aus emotionaler Tiefe, strategischem Gameplay und audiovisueller Wucht will My Hero Academia: All’s Justice mehr als nur ein klassisches Anime-Videospiel sein. Es ist eine Hommage an das Finale einer der beliebtesten Shonen-Reihen der letzten Jahre – und verspricht ein actiongeladenes Erlebnis für alle, die sich schon immer selbst als Held sehen wollten.

