Musk steigt bei Tesla hoch ein: Milliarden-Schub für den Elektroauto-Pionier
Der charismatische Tesla-Chef Elon Musk könnte sich über ein potenziell gigantisches Aktienpaket freuen, das im Idealfall eine Billion Dollar erreicht. Mehr als drei Viertel der Tesla-Aktionäre haben diesem ambitionierten Vergütungsplan zugestimmt, der an bestimmte Unternehmensziele gebunden ist. Sollte Tesla im nächsten Jahrzehnt tatsächlich die angestrebte Börsenbewertung von 8,5 Billionen Dollar erreichen, könnte Musks Anteil am Unternehmen auf beachtliche 25 Prozent steigen.
Mit der Zusage dieses Pakets, das Musks weiter bestehende Verankerung in der Tesla-Spitze voraussetzt, knüpfen sich jedoch auch ambitionierte Vorgaben: eine Million autonom fahrende Robotaxis sowie eine Million humanoide Roboter müssen auf den Markt gebracht werden. Diese Visionen treffen auf teils skeptische Aktionäre, darunter der norwegische Staatsfonds und führende Beratungsunternehmen, die sich gegen den Vergütungsplan aussprachen. Doch Musks Kultstatus bleibt ungebrochen - insbesondere unter den Kleinaktionären Teslas.
Ebenfalls steht die Herausforderung im Raum, den enormen Umsatz von 20 Millionen verkauften Fahrzeugen zu erreichen, einhergehend mit einer signifikanten Wertsteigerung des Unternehmens. In der Vergangenheit wurden 8,5 Millionen Fahrzeuge seit Gründung produziert, darunter ein Rekordjahr 2023 mit 1,8 Millionen Autos.
Musk sieht die Erweiterung seiner Beteiligung weniger finanzgetrieben. Oberstes Ziel ist die Sicherung seines Einflusses im Unternehmen, gepaart mit der Umsetzung bahnbrechender Technologien wie Robotaxis und humanoider Roboter, die laut Musk die Welt verändern könnten. Der "Optimus"-Roboter beispielsweise, der noch in Produktion gehen soll, verspricht innovative Einsatzmöglichkeiten; von Chirurgen bis hin zu Sicherheitsmaßnahmen.
Kritiker verweisen auf die ungelösten Fragen zur Zuverlässigkeit des kamerabasierten autonomen Fahrens, während Konkurrenzunternehmen wie Waymo von Google ergänzende Lasertechnologien einsetzen. Ein früherer Gehaltsplan für Musk war gerichtlich umstritten, was Verarbeitung und Einflussnahme betraf. Infolge dessen verlegte Tesla die Firmenzentrale nach Texas, um künftig rechtlichen Auseinandersetzungen vorzubeugen.

