Münchner Sicherheitskonferenz im Zeichen transatlantischer Debatten
Die anstehende Münchner Sicherheitskonferenz verspricht dieses Jahr, ein Forum intensiver transatlantischer Diskussionen zu werden. Neben dem US-Außenminister Marco Rubio sind auch einige markante Kritiker von Präsident Donald Trump vor Ort. In einer Pressekonferenz in Berlin gab Konferenzleiter Wolfgang Ischinger bekannt, dass der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom, die Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez und Gretchen Whitmer, Gouverneurin von Michigan, als prominente Figuren der Demokratischen Partei teilnehmen werden.
Mit über 60 Staats- und Regierungschefs sowie rund 100 Außen- und Verteidigungsministern verspricht das Treffen vom 13. bis 15. Februar, globale sicherheitspolitische Akzente zu setzen. Aus etwa 120 Ländern reisen Vertreter an, was rund zwei Drittel der Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen ausmacht.
Gavin Newsom, der 58-jährige Gouverneur des wirtschaftsstärksten US-Bundesstaats Kalifornien, zieht eine mögliche Präsidentschaftskandidatur für 2028 in Erwägung. Dieser Entschluss soll nach den Halbzeit-Kongresswahlen im November gefasst werden.
Alexandria Ocasio-Cortez, die sich in jungen Jahren als Vertreterin der New Yorker Bezirke Bronx und Queens ins Repräsentantenhaus kämpfte, gilt als führende Stimme des progressiven Parteiflügels bei den Demokraten. Gretchen Whitmer hingegen, die seit 2019 das Amt der Gouverneurin von Michigan bekleidet, war während der letzten Präsidentschaftswahl eine zeitweise gehandelte Kandidatin der Demokraten.

