Moskau fordert Freilassung von Maduro: Plädoyer für Dialog und Souveränität
Russland hat die USA nachdrücklich aufgerufen, ihre Haltung gegenüber dem kürzlichen Angriff auf Venezuela zu überdenken und den festgenommenen Staatschef Nicolás Maduro sowie dessen Ehefrau unverzüglich freizulassen. Das russische Außenministerium betonte in einer offiziellen Mitteilung, dass die amerikanische Führung den "rechtmäßig gewählten Präsidenten eines souveränen Landes" respektieren solle. Statt Konfrontationen sollten die USA und Venezuela ihre Differenzen auf diplomatischem Wege klären.
Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump befinden sich Maduro und seine Frau in amerikanischem Gewahrsam und sollen einem gerichtlichen Verfahren unterzogen werden. Auch der russische Außenminister Sergej Lawrow sicherte seine Unterstützung durch ein Telefonat mit Venezuelas Vizepräsidentin Delcy Rodríguez zu, die möglicherweise die Führungsgeschäfte übernimmt.
Der Kremlchef Wladimir Putin hatte im Dezember seine Unterstützung für Maduro trotz zunehmender Spannungen mit den USA bekräftigt. Die strategische Partnerschaft zwischen Russland und Venezuela sieht bislang keine militärische Hilfe vor, beinhaltet jedoch Möglichkeiten für Waffenlieferungen.

