Monte dei Paschi di Siena startet feindliche Übernahmeofferte für Mediobanca
Die traditionsreiche Bank Monte dei Paschi di Siena hat offiziell den Startschuss für ihre feindliche Übernahmeofferte gegenüber dem italienischen Finanzgiganten Mediobanca gegeben. Mit der kürzlich erteilten Genehmigung der Aufsichtsbehörde befindet sich die Bank aus Siena nun in den Startlöchern, um ihr ambitioniertes Vorhaben Mitte dieses Monats in die Tat umzusetzen.
Die Aktionäre von Mediobanca haben die Möglichkeit, sich dieser entscheidenden Phase ab dem 14. Juli bis zum 8. September anzuschließen und ihre Aktien anzudienen. Ursprünglich hatte die Banca Monte dei Paschi bereits im Januar bekannt gegeben, dass sie an einer Übernahme von Mediobanca interessiert ist.
Dabei verfolgt sie einen innovativen Ansatz: Anstatt mit Finanzmitteln um sich zu werfen, sollen neu ausgegebene Aktien des eigenen Hauses als Währung dienen. Konkret bietet die Bank für jeweils zehn Mediobanca-Anteile insgesamt 23 neue Aktien von Monte dei Paschi an.
Jedoch stößt der Vorstoß der ehemaligen Krisenbank in italienischen Finanzkreisen nicht nur auf Begeisterung: Medeobanca, die sich gegenwärtig an der Börse als klarer Wertführer präsentiert, hat bereits deutlich gemacht, dass sie die Offerte in seiner jetzigen Form ablehnt.

