MindsEye: Mega-Flop oder Neustart? Analysten decken desaströse Spielerzahlen auf
Der Juni 2025 zeigte uns einmal mehr, dass die Gaming-Branche sowohl Höhen als auch Tiefen kennt, und der Auftritt von MindsEye war ein Paradebeispiel dafür. Während Death Stranding 2: On the Beach von Kojima Productions die Massen begeistert und die Kritiker entzückt, scheint MindsEye von Build A Rocket Boy auf dem Weg zur digitalen Vergessenheit zu sein. Die erdrückenden Kritiken nach dem Launch haben nicht nur die Spielerschaft enttäuscht, sondern auch die finanziellen Hoffnungen des Entwicklers in einen Strudel der Frustration gestürzt. Was ist nur schiefgelaufen?
Ein Auftakt zum Vergessen: Performance und Bugs
Bei der Veröffentlichung von MindsEye erhofften sich viele Spieler ein bahnbrechendes Erlebnis, das sie nie vergessen würden. Stattdessen kamen sie in den Genuss eines Spiels, das eher einem Rohrkrepierer ähnelte. Technische Probleme, eine schwache Performance und Bugs, die das Gameplay in einen echten Albtraum verwandelten, führten dazu, dass selbst die treusten Fans die Segel strichen. Mit einem Gameplay, das mehr wie ein müdes Gähnen als ein packendes Abenteuer wirkte, blieb die Enttäuschung nicht aus. Die Kritiken ließen nicht lange auf sich warten und verheißen nichts Gutes für die Zukunft.
PlayStation 5 dominiert: Ein Kampf ums Überleben
Die Mundpropaganda wirkt Wunder – jedoch nicht im positiven Sinne. Die ernüchternden Verkaufszahlen sprechen Bände. Laut Ampere Analysis, zitiert von The Game Business, haben sich nur „knapp 250.000 Spieler“ für MindsEye entschieden, wobei über 150.000 davon auf der PlayStation 5 spielen. Während also Sony noch Rückerstattungen für verärgerte Kunden gewähren muss, tummeln sich auf Steam immerhin nur 35.000 Spieler. Die Ironie ist hierbei schmerzhaft: Das Herzstück des Spiels, Build.MindsEye – ein Tool für User-Generated Content, das das Potenzial des Spiels erweitern sollte – ist PC-exklusiv. Doch ohne eine lebendige Community auf diesem System droht das ganze Konzept ins Wanken zu geraten.
Das Ende der Ambitionen? Rettungsversuche und Entlassungen
Build A Rocket Boy hat zwar erste Patches veröffentlicht, um die technischen Mängel zu beheben, doch ob dies ausreicht, um das Ruder herumzureißen, bleibt fraglich. Gerüchte über bevorstehende Massenentlassungen, die über 100 Mitarbeiter betreffen sollen, werfen einen Schatten auf die Zukunft des Studios. Die Frage, die sich hier stellt, ist: Wie wird sich das auf die geplanten Inhalte und Roadmap des Spiels auswirken?
Geplante kostenlose Missionen und ein Free-Roam-Multiplayer könnten zum Opfer fallen, und sogar die Fortsetzung des Spiels könnte gefährdet sein. Wo bleibt die Motivation, ein ambitioniertes Projekt voranzutreiben, das mehr und mehr wie ein Fass ohne Boden wirkt? Bei all diesen negativen Entwicklungen muss sich die Frage gestellt werden: Hat Build A Rocket Boy das Potenzial, das Ruder noch herumzureißen, oder ist MindsEye bereits zum Scheitern verurteilt?
Ein Blick in die Zukunft
Die nächsten Monate werden entscheidend sein, um zu sehen, ob MindsEye tatsächlich eine zweite Chance erhält oder für immer in der Versenkung verschwindet. Es wird spannend zu beobachten sein, wie Build A Rocket Boy auf die Herausforderungen reagiert. Hat das Team noch die Energie, ihre Vision zu verwirklichen, oder ist es an der Zeit, die Segel zu streichen? Was denkst du über die Situation von MindsEye? Glaubst du, dass das Spiel noch gerettet werden kann? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

