Milliarden-Hack legt lahm: Warum Ubisoft Rainbow Six Siege komplett abschalten musste!
Wenn es R6 Credits regnet
Am 27. Dezember begannen sich die Berichte in den Foren und sozialen Medien zu überschlagen. Fans rieben sich verwundert die Augen, als plötzlich astronomische Summen an R6 Credits auf ihren Konten landeten. Wir sprechen hier nicht von kleinen Boni, sondern von Milliardenbeträgen, die wie eine digitale Sintflut über die Profile hereinbrachen. Als wäre diese monetäre Flut nicht schon surreal genug, tauchten zeitgleich exklusive Entwickler-Skins in den Inventaren auf, flankiert von bizarren In-Game-Nachrichten, die wie Geister durch die Matches spukten. Ein toxischer Cocktail aus Verwirrung, Gier und Angst vor dem Bannhammer breitete sich rasend schnell aus.
Notabschaltung und Zeitreise
Die Reaktion aus dem Hauptquartier folgte prompt und drastisch. Der Marktplatz und die Spielserver wurden in ein künstliches Koma versetzt, um die Blutung zu stoppen. Nach fünf Stunden Funkstille gab es dann die erste Entwarnung – zumindest teilweise. Die wohl wichtigste Botschaft für dich: Niemand wird für das Ausgeben der erschummelten Reichtümer bestraft. Die technische Lösung ist jedoch radikal. Ubisoft kündigte einen kompletten Rollback an. Alle Transaktionen werden auf den Stand von 11 Uhr UTC am 27. Dezember zurückgesetzt. Es ist, als würde man die Uhren zurückdrehen, um den Unfall ungeschehen zu machen, bevor die Server-Dämme brachen.
Ein Kratzer im Jubiläumslack
Dieser Vorfall hinterlässt einen bitteren Beigeschmack, besonders da Ubisoft zuletzt massiv in das ShieldGuard System investiert hatte, um Cheatern das Handwerk zu legen. Dass ausgerechnet während der populären Events solche Sicherheitslücken klaffen, zeigt die Fragilität von komplexen Live Service Spielen auf. Interessanterweise fand parallel eine Bannwelle statt, die laut Ubisoft jedoch nichts mit dem aktuellen Hacking Debakel zu tun hatte. Während die Technikabteilung nun Überstunden schiebt, blickt Creative Director Alexander Karpazis bereits vorsichtig in die Zukunft und deutet an, dass die geliebten Operatoren vielleicht nicht ewig im reinen Multiplayer Gefängnis bleiben müssen – eine Einzelspieler Erfahrung scheint nicht mehr gänzlich ausgeschlossen.


