Metro 2039: Neuer Trailer zeigt das bisher dunkelste und persönlichste Kapitel der postapokalyptischen Saga
Seit Jahren gehört die Metro-Reihe zu den eindringlichsten Erfahrungen, die das Genre des First-Person-Shooters zu bieten hat. Mit METRO 2039 wagt Deep Silver gemeinsam mit 4A Games nun den nächsten großen Schritt – und dieser könnte emotionaler, beklemmender und wuchtiger werden als alles, was die Serie bisher gezeigt hat.
Enthüllung mit Xbox: Ein Trailer, der unter die Haut geht
Im Rahmen einer gemeinsamen Enthüllung mit Xbox hat Deep Silver METRO 2039 offiziell angekündigt. Den Kern der Präsentation bildeten ein sechsminütiger Enthüllungstrailer sowie ein Gameplay-Teaser, eingebettet in einen fünfzehnminütigen Stream mit Interviews des Entwicklerteams von 4A Games. Zu Wort kamen unter anderem Executive Producer Jon Bloch, Creative Director Andriy mLs Shevchenko sowie Co-Creative Director und Lead Audio Designer Pavel Ulmer. Der erste Blick auf das Spiel lässt bereits erahnen, was auf Spieler wartet: klaustrophobische Tunnelszenerien, visuelle Detailverliebtheit, das charakteristische Ausrüstungsarsenal der Serie inklusive Armbanduhren und handgefertigten Waffen, und ein Kampf gegen Mutanten, der die Nerven auf eine harte Probe stellt. Das Spiel erscheint noch in diesem Winter für Xbox Series X|S, PlayStation 5, Steam und den Epic Games Store.
Das Jahr 2039: Ein gebrochener Mann kehrt zurück
Ein Vierteljahrhundert ist vergangen, seit die letzten Überlebenden des Atomkriegs tief in den verseuchten Tunneln unter Moskau ums Überleben kämpfen. Aus den einst verfeindeten Untergrundgruppierungen ist unter einem neuen Banner Einheit geworden – dem Novoreich, angeführt vom legendären Spartaner Hunter. Nach außen predigt er Erlösung und ein Leben an der Oberfläche, doch in Wahrheit hält er die Gemeinschaften tief in der Metro gefangen, überschwemmt von Propaganda und systematischer Desinformation. Mitten in diese bedrückende Ordnung tritt der „Stranger“, die neue Hauptfigur des Spiels. Ein Einsiedler, der von alptraumhaften Halluzinationen im Wachzustand gepeinigt wird und sich einer qualvollen Reise zurück in die Metro stellen muss – ausgerechnet dorthin, wo er schwor, niemals wieder hinzugehen. Anders als frühere Protagonisten der Serie ist der „Stranger“ vollständig vertont und soll für noch stärkere Immersion in der dichten Erzählung sorgen.
Echt ukrainisch: Ein Spiel, das aus dem Krieg heraus entstand
Was METRO 2039 von seinen Vorgängern unterscheidet, geht tiefer als Mechaniken oder Setting. 4A Games wurde in der Ukraine gegründet und besteht nach wie vor mehrheitlich aus Ukrainern. Russlands großangelegte Invasion hat die Entwicklung des Spiels unmittelbar beeinflusst und geprägt: Der thematische Schwerpunkt hat sich deutlich in Richtung moralischer Entscheidungen, Konsequenzen und des Preises für die Sicherung einer Zukunft verschoben. Obwohl das Spiel klar aus ukrainischer Perspektive erzählt wird, bleibt es eine authentische Metro-Geschichte. Das Team arbeitet heute hauptsächlich an zwei Standorten in Kiew und Malta und unterstützt weiterhin auf jede erdenkliche Weise die Teammitglieder und das Land, aus dem die Reihe ihre Seele schöpft. Diese Entstehungsgeschichte verleiht METRO 2039 eine Schwere und Aufrichtigkeit, die in kaum einem anderen Spiel dieser Art zu finden sein dürfte.

