Forefront verlässt den Early Access – das 1.0-Update bringt neue Karte, Waffen und ein visuelles Upgrade für SteamVR
Wer schon länger auf einen ausgewachsenen VR-Shooter wartet, der sich nicht wie ein hastig zusammengeschustertes Experiment anfühlt, dürfte mit Forefront genau das gefunden haben, was er sucht. Der Vollrelease des Spiels steht unmittelbar bevor – und das Update, das ihn begleitet, hat es in sich.
Von den Machern von Breachers und Hyper Dash
Hinter Forefront steckt Triangle Factory, ein Studio, das in der VR-Szene bereits mit Breachers und Hyper Dash auf sich aufmerksam gemacht hat. Mit Forefront hat das Team den Ehrgeiz nochmals deutlich nach oben geschraubt: Das Spiel wirft dich in großangelegte 16-gegen-16-Schlachten, also Gefechte mit bis zu 32 Spielern gleichzeitig, in halbzerstörbaren Umgebungen, die taktisches Vorgehen belohnen. Die Handlung spielt in einer nahen Zukunft, in der ein globaler Energiekonzern und Widerstandstruppen erbittert miteinander im Clinch liegen. Du wählst eine Seite, schnappst dir deine Ausrüstung – und stürmst los. Das Konzept kommt an: Die Spieler-Rezensionen auf Steam fallen mit 88 Prozent positiver Bewertungen überaus schmeichelhaft aus.
Was das 1.0-Update konkret bringt
Der Vollrelease am 23. April 2026 ist kein bloßes Etikett, das man einem fertigen Early-Access-Spiel aufklebt. Das Update hat handfeste Neuerungen im Gepäck. Eine brandneue Karte kommt hinzu, außerdem erweiterte Waffenoptionen und neue freischaltbare Fortschrittsinhalte. Besonders für PC-VR-Spieler relevant: Für SteamVR gibt es mit dem 1.0-Launch visuelle Verbesserungen, darunter Echtzeit-Schatten und überarbeitete Spezialeffekte. Dazu kommen zahlreiche Features, die die Community sich über den Early-Access-Zeitraum ausdrücklich gewünscht hat – Triangle Factory hat offenbar fleißig mitgelesen.
Vier Klassen, Fahrzeuge und plattformübergreifendes Spielen
Was Forefront von vergleichbaren VR-Shootern abhebt, ist die taktische Tiefe, die das Spiel trotz seiner Zugänglichkeit entfaltet. Du wählst aus vier Klassen – Sturmsoldat, Ingenieur, Sanitäter oder Scharfschütze – die sich nicht nur optisch, sondern auch in Waffen, Ausrüstungsgegenständen und Spielweise spürbar unterscheiden. Dazu kommen Fahrzeuge zu Lande, auf dem Wasser und in der Luft: Helikopter, Panzer, Boote und Humvees stehen bereit, um das Gefecht auszuweiten. Die Umgebungen sind halbzerstörbar, was bedeutet, dass du Deckung nicht als gegeben hinnehmen kannst. Das plattformübergreifende Spielen funktioniert zwischen Meta Quest, SteamVR und dem Pico 4 Ultra, sodass die Lobbys gut gefüllt bleiben. Noch in diesem Jahr soll außerdem eine Version für PlayStation VR2 folgen.
Preis und Verfügbarkeit
Forefront ist aktuell bereits im Early Access für Meta Quest, SteamVR und Pico erhältlich. Der finale Preis mit dem 1.0-Launch liegt bei 27,99 Euro. Für diejenigen, die das Spiel noch vor dem Vollrelease kaufen, ist der Einstieg derzeit etwas günstiger. Wer also schon früher auf den Auslöser drücken möchte, spart ein paar Euro – und kann außerdem den aktuellen Spielstand nach dem Vollrelease einfach weiterführen.

