Metro 2039: Buchautor Glukhovsky verspricht die finsterste Geschichte der gesamten Franchise

16. April 2026, 14:00 Uhr · Quelle: PixelCritics
Metro 2039 wird ein düsterer Albtraum, der den Krieg und menschliche Tyrannei direkt ins Spielerlebnis transportiert. Buchautor Glukhovsky verspricht die finsterste Geschichte der gesamten Franchise, die von echten Kriegstraumata durchdrungen sein wird.

Wenn Dmitry Glukhovsky, der Autor der legendären Metro-Buch-Trilogie, vor einer neuen Story warnt, sollte man aufhorchen. Denn der russische Schriftsteller äußert sich nur selten so drastisch über die Adaptationen seiner Werke. Was sich da hinter dem Titel Metro 2039 verbirgt, lässt bereits vor der offiziellen Enthüllung tiefer blicken als gedacht.

Eine noch nie dagewesene Finsternis

Der kommende Teil aus dem Hause 4A Games wird sich deutlich von seinen Vorgängern unterscheiden. Glukhovsky kündigte an, dass Metro 2039 „düsterer als alles sein wird, das du bisher gesehen hast“ – eine Aussage, die nicht zu unterschätzen ist. Schließlich hat die Franchise bereits mit Metro Exodus einen emotional aufgeladenen Abschluss geboten, der viele Spieler an ihre emotionalen Grenzen trieb. Metro 2039 soll diese Grenzen nicht nur verschieben, sondern komplett einreißen.

Die 4A Games Entwickler haben bereits Hinweise gegeben, wie sie diesen düsteren Weg beschreiten wollen. Nach der russischen Invasion der Ukraine vor drei Jahren haben sie ihre kreative Ausrichtung überdacht. Der Krieg, der Kampf um Macht, die Gräuel der Tyrannei und der Preis der Freiheit – all diese Themen sind zur bitteren Realität geworden, unter der die Entwickler selbst arbeiten und leiden. Diese echten Albträume fließen nun unmittelbar in die Erzählung ein. Glukhovsky, der sich selbst gegen den Krieg ausgesprochen hat, bleibt dabei ein aktiver Mitgestalter des Projekts. Ein Umstand, der dem Spiel eine Authentizität verleiht, die über bloße Spielmechaniken hinausgeht.

Handlung und Setting im Fokus

Das Spiel wird sich zeitlich drei Jahre nach den Ereignissen von Metro Exodus abspielen, wenn man der Namenskonvention folgt. Damit kehren die Spieler zurück ins Herz der Moskauer U-Bahn – jener unterirdischen Festung der Menschheit, die bereits im ersten Metro-Titel unser Herz eroberte. Allerdings verspricht Metro 2039 eine andere Atmosphäre: weniger eine Reiseerzählung wie Exodus, sondern vielmehr ein intensives Eintauchen in politische Machtkämpfe und die Korruption der menschlichen Natur. Der Fokus liegt auf Erkundung, ums Überleben kämpfen, direktem Kampf und vor allem Stealth-Abschnitten, die das Abenteuer durchziehen werden.

Mechanismen, die bekannt sind und neu sein werden

Metro Exodus brachte bereits bedeutende Spielmechaniken mit sich: größere, erkundbare Areale im nicht-linearen Design, saisonale Herausforderungen und die Möglichkeit, unterwegs zu craften und Waffen auseinanderzunehmen, um Ressourcen zu gewinnen. Diese Elemente werden in Metro 2039 fortgeführt und weiterentwickelt, wobei die Entwickler bereits angedeutet haben, dass zusätzliche Features hinzukommen werden, die noch nicht öffentlich gemacht wurden.

Die Spannung steigt – und mit ihr auch die Vorfreude. Metro 2039 wird keine einfache Fortsetzung, sondern eine künstlerische Verarbeitung von Krieg, Leid und menschlicher Resistenz sein. Sein Release wird eines der Ereignisse des Jahres sein, das Geschichte und Videospielkunst miteinander verschmelzen lässt.

Gaming / Metro / Metro 2039 / 4A Games / Dmitry Glukhovsky / Postapokalypse / Videospiele
[pixelcritics.com] · 16.04.2026 · 14:00 Uhr
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