Messewirtschaft trotzt wirtschaftlichen Turbulenzen mit internationalem Rückhalt
Die deutsche Messebranche zeigt sich trotz der konjunkturellen Herausforderungen erfreulich widerstandsfähig. Der Verband der Deutschen Messewirtschaft (Auma) berichtete, dass das Messejahr 2024 in allen wesentlichen Kennzahlen einen positiven Trend aufweist. Eine beeindruckende Entwicklung, die maßgeblich dem beständigen internationalen Engagement von Ausstellern und Besuchern zu verdanken ist, wie der Vorsitzende Philip Harting betonte.
Allerdings spüren Messeveranstalter die zögerliche Haltung der heimischen Unternehmen, die sich in der aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheit zurückhalten. Die Branche blickt daher gespannt auf die Politik. Konkret erwartet man von der kommenden Bundesregierung Fortschritte in der Digitalisierung der Visa-Verfahren für internationale Gäste und eine vereinfachte Bürokratie bei den Berichtspflichten deutscher Unternehmen.
Im letzten Jahr fanden in Deutschland insgesamt 322 Messen statt, die rund 11,7 Millionen Besucher zählten – ein bemerkenswerter Anstieg von 9 Prozent. Für das laufende Jahr sind bereits über 310 Messen geplant, was das Vertrauen in die zukünftige Entwicklung der Branche unterstreicht.

