Merz' Vorstoß zur Waffenruhe in der Ukraine: Kreml zeigt Interesse
In einer überraschenden politischen Entwicklung hat Kremlsprecher Dmitri Peskow Interesse an dem jüngsten Vorstoß von Bundeskanzler Friedrich Merz signalisiert, der eine längere Waffenpause im Ukraine-Konflikt fordert. Peskow betonte die Notwendigkeit, die Details mit Merz zu klären, nachdem dieser eine 30-tägige bedingungslose Waffenruhe ins Gespräch gebracht hatte.
Merz, der in einem Telefongespräch mit US-Präsident Donald Trump seine Unterstützung für diese Initiative erklärte, stellte Russland vor die Wahl: Entweder es wird auf den Vorschlag eingegangen oder es drohen neue Sanktionen seitens der internationalen Gemeinschaft. Merz betonte, dass vor allem Russland gefordert sei, einen Waffenstillstand einzugehen, um den Weg für ernsthafte Friedensverhandlungen zu ebnen.
Von russischer Seite zeigte Präsident Wladimir Putin grundsätzliches Interesse an einem Waffenstillstand, vorausgesetzt, dass es Antworten auf verschiedene Nuancen der Feuerpause gebe. Dennoch mahnte Peskow, dass ohne diese Klärungen eine substanzielle Diskussion schwierig bleibe. Diese Entwicklung könnte das fragile diplomatische Gleichgewicht erheblich beeinflussen.

