Mercedes-Benz-Aktie nach ausgesetzter Jahresprognose unter Druck
Die Mercedes-Benz-Aktien haben im Verlauf des Mittwochs eine unerfreuliche Entwicklung genommen und gehören nun zu den Schlusslichtern im DAX. Obwohl positive Reaktionen auf die frisch veröffentlichten Quartalszahlen zu Handelsbeginn noch für Aufwind sorgten, konnte der Abwärtstrend nicht gestoppt werden. Letztendlich verzeichneten sie ein Minus von 1,7 Prozent und notierten bei 53,05 Euro. Die Aktie, die bereits vor zwei Tagen auf ein Wachstumshindernis gestoßen war, gerät damit weiter ins Stocken, nachdem sie von ihrem Mehrjahrestief im April erste Erholungstendenzen gezeigt hatte.
Jose Asumendi, Analyst bei JPMorgan, sieht nach der jüngsten Telefonkonferenz keinen Anlass, seine Ergebnisschätzungen für Mercedes-Benz zu verändern. In seiner Analyse wird klar, dass die aktuelle Fokussierung sowohl für Mercedes-Benz als auch für andere europäische Automobilhersteller nach wie vor auf den Verhandlungen über die US-Zölle liegt. Das Management unterstrich dabei, dass eine längerfristige Umsetzung der angekündigten Zölle ernsthafte Auswirkungen auf die Unternehmensgewinne haben könnte, sollten sie für ein ganzes Jahr gelten, was von der ursprünglichen Jahresprognose abweichen würde.

